"Es geht Schlag auf Schlag"

Vorbereitung auf Ingolstadt

Cheftrainer Viktor Skripnik beobachtete den Laktattest von der Tribüne aus (Foto: nordphoto).
Profis
Dienstag, 16.02.2016 // 16:15 Uhr

Von Yannik Cischinsky

Alle Augen gen Ingolstadt! Werder ist am Dienstag in die Vorbereitung auf das Gastspiel beim FC Ingolstadt gestartet. Am Vormittag überprüfte das Trainerteam die Fitnesswerte der Spieler bei einem langfristig angesetzten Laktattest. "Wir wollten die Spieler nach fünf Partien überprüfen und nicht zu Beginn der Rückrundenvorbereitung. Das war schon lange geplant", erklärte Viktor Skripnik. Zuvor hatte der Werder-Coach dem Team zwei Tage zum Luftholen verordnet. 

„Das war eine Entscheidung für Kopf und Körper. Nach einer 'Englischen Woche' muss man immer auch auf die Fitness und Gesundheit der Spieler achten. Die Mannschaft war platt", so der gebürtige Ukrainer weiter. Trotz des Punktverlusts war der grün-weiße Cheftrainer zufrieden mit Leistung, Einstellung und Engagement gegen Hoffenheim. „Wir haben bis zum Ende alles versucht, um zu gewinnen. Wir haben uns in den letzten Spielen bei vielen Komponenten im Vergleich zur Hinrunde verbessert", so Skripnik mit Blick auf Zweikampfwerte, Sprints und Laufleistung.

Abgesehen vom Gladbach-Spiel rannten die Grün-Weißen in jedem Rückrunden-Duell mehr als der Gegner, gegen Hoffenheim behielt die Skripnik-Elf auch in puncto Zweikämpfen die Oberhand. Das Ringen um Punkte für den Klassenerhalt fordert Energieleistungen. Die zweitägige Regenerationspause war wichtig, um die ausgepumpten Energiespeicher wieder aufzufüllen.

"Doch jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter", weiß Skripnik, "und mit nur 90 Prozent unserer Leistung holen wird nichts, das konnte jeder zum Beispiel in Mönchengladbach sehen. Wir brauchen alles, wir brauchen hundert Prozent."