Bode: "Team bricht nach Fehlern nicht auseinander"

Marco Bode, Vorsitzender des Aufsichtsrats, ist überzeugt, dass Werder die Klasse halten wird (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 23.04.2016 // 12:39 Uhr

Die 1:2-Niederlage im Derby tut weh. Sie ist besonders schmerzhaft, da die Grün-Weißen zehn Tage lang den Konkurrenten zusehen müssen, ehe sie beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart wieder eine Antwort auf dem Platz geben können. Entsprechend groß war der Ärger über die eigene Leistung und das Versäumnis, enorm wichtige Punkte nicht eingesackt zu haben. Der Aufsichtsratsvorsitzende Marco Bode machte sich am späten Freitagabend in der Kabine selbst ein Bild. „Wir sind alle sehr enttäuscht. In der Kabine war eine große Enttäuschung zu spüren“, berichtete Bode.

Der 46-Jährige stellte im Anschluss klar: „Natürlich mache ich mir Sorgen. Wir stehen auf einem Relegationsplatz, haben gegen den HSV verloren und können unsere Situation an diesem Spieltag nicht mehr verbessern. Deshalb sind wir besorgt.“ Doch Bode unterstrich gleichzeitig, warum seine Überzeugung, dass das Team den Klassenerhalt schaffe, „nach wie vor sehr groß“ sei. „Die Mannschaft zeigt, dass sie aufsteht und auch nach Fehlern nicht auseinander bricht. Das ist ein gutes Zeichen.“

Die Mannschaft hat oft gezeigt, dass sie solchen Situationen standhält.
Marco Bode

Beim Nordderby habe nach einer körperlich wie mental anstrengenden „Englischen Woche“ die Frische gefehlt, nicht aber die richtige Einstellung. „Die Punkte sind jetzt weg“, so Bode. Es gelte, sich auf die letzten drei Spiele zu fokussieren. „Ich sehe, wie engagiert die Mannschaft spielt, wie sie sich Torchancen herausspielt und kämpft. Ich sehe nicht eine Mannschaft, die keine Punkte mehr holen könnte. Wir haben noch drei Spiele, in denen wir genügend Zähler holen werden“, betonte der Vorsitzende des Aufsichtsrats. „Am Ende kommt es auf die Geschlossenheit an, die Nerven werden immer wichtiger. Wichtig ist es, die Ruhe zu bewahren. Die Mannschaft hat schon oft gezeigt, dass sie solchen Situationen standhalten kann.“