Aus 30 mach 18 - Kurzpässe vor dem Würzburg-Spiel

Warm werden für Würzburg: die Werder-Profis beim Abschlusstraining am Freitagmittag (Foto: WERDER.DE).
Profis
Freitag, 07.08.2015 // 16:08 Uhr

+++ 26 Feldspieler und vier Torhüter - so viele Spieler wie schon lange nicht mehr nahmen beim Abschlusstraining am Freitagmittag teil. Vor der Abfahrt mit dem Zug in Richtung Würzburg hatte Viktor Skripnik also die Qual der Wahl. Abgesehen von Kapitän Clemens Fritz, der aufgrund einer gelb-roten Karte aus der Vorsaison gesperrt ist, sowie Cedrick Makiadi und Neuzugang Aron Johannsson konnte der Cheftrainer aus dem Vollen schöpfen. Skripniks schwierige Aufgabe: aus den verbleibenden 27 fitten Spielern 18 Akteure für den Kader zu nominieren.

Diese Grün-Weißen stehen im Aufgebot für das DFB-Pokal-Spiel gegen die Würzburger Kickers am Samstag, 08.08.2015, um 15.30 Uhr (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker auf WERDER.DE):

Zetterer, Wiedwald - Gálvez, Lukimya, Vestergaard, Öztunali, Hajrovic, Junuzovic, Kroos, Zander, U. Garcia, Ujah, Bartels, Gebre Selassie, Grillitsch, Eggestein, Sternberg und Bargfrede. +++

+++ Skripnik lobt Würzburg: Auf der Pressekonferenz zum Pokalspiel gegen die Würzburger Kickers verlor Werders Cheftrainer Viktor Skripnik nur positive Worte über den Gegner: "Wir nehmen diese Mannschaft vollkommen ernst. In der dritten Liga sind schon zwei Spieltage gespielt, weswegen Würzburg im Rhythmus ist und das Team sehr fit, sehr athletisch wirkt. Wir treten gegen eine gefestigte Mannschaft an." Besonders interessiert Skripnik, wie die Grün-Weißen mit dem System der Würzburger zurechtkommen werden, denn beide Mannschaften laufen voraussichtlich mit einer Raute im Mittelfeld auf. "Wir spielen selten Raute gegen Raute. Insofern kann es für Zuschauer und die Trainer sehr spannend werden", so der Werder-Coach. Über den Trainer der Würzburger brauche man laut Skripnik "keine großen Worte zu verlieren. Jeder kennt seine Karriere.". Im Anschluss an seine Zeit als Bundesliga-Profi trainierte Bernd Hollerbach als Co-Trainer bereits den VfL Wolfsburg und den FC Schalke 04. Würzburg ist seine erste Stadion als Cheftrainer. +++

+++ Johannsson im Netz: Der neue Stürmer der Grün-Weißen, Aron Johannsson, fühlt sich nicht nur auf dem Rasen zuhause, sondern auch in den sozialen Netzwerken! Als @aronjo20 ist der Neuzugang bei Twitter zu finden, auf Instagram gibt er Einblicke in sein Leben unter dem Account @aronjo. Auch eine eigene Facebook-Seite sowie Homepage betreibt er. Eine komplette Liste aller offiziellen Accounts der Werder-Akteure gibt es übrigens hier. +++

+++ Werder-Fans beeindrucken England: Seit dem Testspiel-Sieg über West Ham United am vergangenen Sonntag kursiert im Netz ein Video von den rund 250 mitgereisten Werder-Fans. Sie imponierten mit dem Britpop-Klassiker "Wonderwall" von Oasis und sorgten zuerst im Stadion und später in der Presse für Erstaunen. Für die englische Zeitung "Mirror" ist Werder Bremen von nun an sogar „der Lieblingsverein aus Deutschland". Auch durch die erhöhte Aufmerksamkeit der internationalen Presse konnte Werders englischsprachiger Twitter-Account deutlich mehr Follower verbuchen und knackte die 5.000-Marke! +++

+++ Salzburg leidet am Rosenberg-Syndrom: Wie schon im Vorjahr scheiterte Österreichs Meister und Werders Gegner in der Vorbereitung, Red Bull Salzburg, in der Champions League-Qualifikation am Mittwoch an Malmö FF. Einer der Matchwinner war - ebenfalls wie im Jahr zuvor - der ehemalige Werder-Profi Markus Rosenberg. Im Qualifikationsspiel vor einem Jahr schoss Rosenberg die Salzburger mit zwei Toren im Alleingang aus der "Quali", dieses Jahr steuerte er einen Treffer zum 3:0-Sieg der Schweden bei. Mit wichtigen Tore in der Champions-League-Qualifikation kennt sich Ex-Werderaner Rosenberg halt aus. Es sei an dieses Spiel erinnert... +++