Kurzpässe: Drei Wackelkandidaten, ein Seriensieger

Cheftrainer Viktor Skripnik musste beim Training am Mittwoch auf vier Spieler verzichten (Foto: nph).
Profis
Mittwoch, 29.10.2014 // 15:58 Uhr

+++ Der Erfolg im DFB-Pokal beim Chemnitzer FC am Dienstag war Balsam für die Werder-Seele. Wie hart dieser Erfolg erkämpft war, konnte man am Mittwochmorgen beim Training sehen: Gleich vier Spieler fehlten bei der Regenerationseinheit.

Während die Trainingspause bei Franco Di Santo nach der Platzwunde aus dem Pokal-Spiel eine reine Vorsichtsmaßnahme war und er am Donnerstag wieder ins Training einsteigen wird, müssen drei andere Werder-Profis um einen Einsatz beim Auswärtsspiel in Mainz am kommenden Samstag bangen: Kapitän Clemens Fritz kämpft nach dem Pokal-Spiel mit einer Innenbandreizung im linken Knie („Ich arbeite darauf hin, dass ich am Samstag spielen kann und hoffe, dass das klappt"), Zlatko Junuzovic, der in Chemnitz bereits kurzfristig passen musste, laboriert an einer Sehnenreizung im Knie und Flügelspieler Eljero Elia fehlte wegen muskulärer Probleme im linken Oberschenkel. +++

+++ Seriensieger Franco Di Santo: Bereits zum vierten Mal in dieser Spielzeit wurde der Argentinier von den Fans über die offizielle Facebook-Seite der Grün-Weißen zum Volkswagen „Man of the Match" gewählt. „Ich freue mich sehr über die Auszeichnung, noch mehr aber, dass wir es in die nächste Runde geschafft haben", verriet der Stürmer am Mittwoch mit einem breiten Grinsen im Gesicht gegenüber WERDER.DE. Der Argentinier setzte sich in der Abstimmung nach dem Pokal-Spiel in Chemnitz mit rund 38 % der Stimmen durch. WERDER.DE gratuliert dem Torjäger zu dieser Auszeichnung. +++

+++ Startelf-Debüt bei den Profis: Für Levent Aycicek wird der Pokalabend in Chemnitz immer in besonderer Erinnerung bleiben. Der 20-jährige Mittelfeldspieler feierte neben dem Einzug ins Achtelfinale seine Premiere in der Startelf der Werder-Profis. „Das war ein einmaliges Gefühl. Am Anfang musste ich erstmal reinkommen, dann wurde es aber immer besser", freute sich Aycicek über ein gelungenes Debüt in der Startelf. Den Schwung will er jetzt gemeinsam mit dem Team „ unbedingt in die Liga mitnehmen". +++

+++ Auslosung kurz vor Mitternacht: Die nächste Runde im DFB-Pokal findet zwar erst im März des kommenden Jahres statt, ausgelost werden die Partien des Achtelfinals aber schon am Mittwochabend. Im Anschluss an die Live-Übertragung der Partie zwischen dem HSV und Bayern München wird „Losfee" Judith Rakers gemeinsam mit Ziehungsleiter Horst Hrubesch, seines Zeichens Trainer der deutschen U21-Nationalmannschaft, die Begegnungen für die Runde der letzten 16 auslosen. +++

+++ Neuer Impuls auf der Bank: Der Trainerwechsel zu Viktor Skripnik brachte Veränderungen auf die Ersatzbank. Am Dienstag nahm Thomas Eichin erstmals auf der Tribüne Platz, nicht wie gewohnt auf der Trainerbank. „Es war sein Wunsch und wir wollten damit einen Impuls setzen", erklärte Rouven Schröder, Direktor Kaderplanung und Scouting, die Maßnahme. „Es ist positiv, dass viele Werderaner auf der Bank sind. Sie kennen den Verein und wissen wie Werder tickt. Das ist eine authentische Geschlossenheit im Team.", so Schröder weiter. Das entschied der Geschäftsführer Sport in enger Abstimmung mit Rouven Schröder und dem Direktor Profifußball Frank Baumann. +++

+++ Happy Birthday, Baumi! Für Werders Ehrenspielführer und Direktor Profifußball und Scouting, Frank Baumann, war der Einzug ins DFB-Pokal-Achtelfinale ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Denn am heutigen Mittwoch feiert ,Baumi‘ seinen 39. Geburtstag. WERDER.DE wünscht alles erdenklich Gute zum Ehrentag. +++

+++ Im Auftrag der Liebe: Der ehemalige Nationalspieler und ARD-Experte Mehmet Scholl hat sich lobend über die Besetzung der Trainerstellen beim SV Werder geäußert. Mit Viktor Skripnik und Torsten Frings „stehen zwei Ex-Spieler an der Spitze. Das ist pure Identifikation und Dienst an ihrer Liebe. Die Jungs machen alles für Werder", so Scholl in der Sportschau. Der ehemalige Bayern-Profi kennt Skripnik aus diversen Duellen als Gegenspieler und Frings als Kollegen aus der gemeinsamen Zeit bei Bayern München. +++