Werder-Jahresrückblick 2014 - Teil 1: Last-Minute-Treffer und ein Derbyheld

Siegtorschütze: Im 100. Nordderby gegen den HSV erzielte Zlatko Junuzovic den entscheidenden Treffer (Foto: nph).
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Donnerstag, 25.12.2014 // 10:55 Uhr

Im ausführlichen Jahresrückblick blickt WERDER.DE noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse der letzten 365 Tage. Im ersten Teil: Januar bis März ...

Weitere zwölf Monate liegen hinter den Grün-Weißen. Höhen und Tiefen, Siege und Niederlagen - es war ein ereignisreiches Jahr 2014 an der Weser. Im ausführlichen Jahresrückblick blickt WERDER.DE noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse der letzten 365 Tage. Im ersten Teil: Januar bis März.

Januar:

06. Januar: Das Werder-Jahr beginnt: Am Weser-Stadion bittet Trainer Robin Dutt seine Mannschaft zum ersten Training 2014. Zwei Tage später bricht das Team ins Trainingslager ins spanische Jerez de la Frontera auf. Dort stehen neben schweißtreibenden Einheiten auch zwei Testspiele gegen NEC Nijmegen (0:1) und Steaua Bukarest (0:0) auf dem Programm.

20. Januar: Kopf-an-Kopf-Rennen: Im Torwartduell setzt sich Raphael Wolf gegen Sebastian Mielitz durch. Wolf, der bereits in den letzten vier Hinrundenspielen auflief, überzeugte das Trainerteam auch im Trainingslager und geht als neue Nummer Eins in die Rückrunde.

26. Januar: Startschuss in die Pflichtspielsaison 2014: Bei eisigen Temperaturen von -10 Grad Celsius im Weser-Stadion endet das Spiel gegen Eintracht Braunschweig mit einem torlosen Remis.

Februar:

08. Februar: Ein Treffer zum Debüt: Beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund feiert Levent Aycicek seine Bundesligapremiere. Nach seiner Einwechslung in der 79. Minute braucht der 20-Jährige nur zehn Minuten für sein erstes Tor in Deutschlands höchster Spielklasse.

15. Februar: Last-Minute-Jubel: Mit einem Treffer von Ludovic Obraniak in der letzten Sekunde sichert sich der SV Werder gegen Borussia Mönchengladbach einen wichtigen Punkt vor heimischer Kulisse. Der polnische Nationalspieler, der erst am letzten Januartag an die Weser wechselte, zirkelte den Ball aus 18 Metern unhaltbar in die Maschen. Zudem sind die Grün-Weißen dank des späten Ausgleichs seit 1987 gegen Gladbach im Weser-Stadion ungeschlagen.

26. Februar: „Alles für den Derbysieg": Mit diesem Banner am Trainingsgelände der Grün-Weißen läuteten die Werder-Fans die Woche vor dem 100. Nordderby ein. In bekannter Manier bekennt in diesen Tagen die gesamte Stadt Farbe und schmückt ihre Fenster und Fassaden in Werders Vereinsfarben - stets nach dem Motto „Flagge zeigen" vor dem Jubiläumsspiel.

März:

01. März: Der Traumstart in den März: Der SV Werder schlägt den Hamburger SV im 100. Nordderby mit 1:0. In einem umkämpften und emotionalen Spiel erzielt Zlatko Junuzovic den entscheidenden Treffer für die Grün-Weißen. „Die Brisanz war schon sehr groß, die Nervosität dementsprechend auch. Jetzt bin ich richtig erleichtert", so der Matchwinner nach dem Spiel. Mit der Unterstützung der Werder-Fans im Rücken, die bereits vor dem Spiel mit einer Choreographie eine einmalige Atmosphäre schafften, gelang dem SVW der 36 Sieg über den Nordrivalen.

20. März: „Bargi" bleibt grün-weiß: Wenige Tage nach seinem zweiten Bundesligatreffer beim 2:0-Sieg in Nürnberg verlängert Philipp Bargfrede seinen Vertrag bis 2017. Das Werder-Eigengewächs, das seit 2004 für die Grün-Weißen aktiv ist, feierte 2009 sein Profi-Debüt. Seitdem lief er für den SVW 110-mal in der Bundesliga auf und erzielte drei Treffer.

26. März: Das Ende einer langen Ära: Werders Präsident und Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer gibt bekannt, dass er zum Jahresende seine Ämter niederlegen wird. Seit 1955 ist Fischer Mitglied des SV Werder. In dieser Zeit bekleidete er 45 Jahre führende Positionen im Verein und begibt sich am Ende des Jahres 2014 in den wohlverdienten Ruhestand.

30. März: Ein grün-weißes Happy End: Der SV Werder dreht die Partie in Hannover in letzter Sekunde und beschenkt die zahlreich mitgereisten Fans mit einem Auswärtserfolg. Über 4.500 Werder-Fans sorgten im „Kleinen Nordderby" für Heimspiel-Atmosphäre. Nachdem Franco Di Santo den zwischenzeitlichen Rückstand ausgleichen konnte, erzielte Sebastian Prödl in der Schlussminute den umjubelten Siegtreffer beim 2:1-Erfolg in Hannover.

von Marcel Kuhnt