Erste Schritte im Zillertal für Bargfrede?

Philipp Bargfrede musste zuletzt wegen einer Operation am linken Außenmeniskus pausieren.
Profis
Dienstag, 15.07.2014 // 14:51 Uhr

Es ist fast wie eine Never-Ending-Story für Philipp Bargfrede. Immer wieder wird der Mittelfeldabräumer durch Verletzungen zurückgeworfen. Egal ob Probleme am Meniskus, Achillessehnenprobleme oder muskuläre Beschwerden - Werders Nummer 44 musste in den letzten Monaten oft auf Fußball verzichten. Auch in dieser Sommerpause verhinderte eine Knieverletzung eine optimale Saisonvorbereitung.

Der Sommerfahrplan für Philipp Bargfrede war klar strukturiert: operieren lassen, fit werden und beim Vorbereitungsstart durchstarten. Bereits im Mai ließ sich 'Bargi' deshalb am linken Außenmeniskus operieren. Der Eingriff wurde von Dr. Ulrich Boenisch in Augsburg durchgeführt. Doch häufig kommt es eben anders, als man denkt. „Eigentlich wollte ich pünktlich zu Vorbereitungsstart wieder fit sein. Leider gab es zuletzt einen kleinen Rückfall, weshalb sich alles ein wenig verzögert", erklärt Bargfrede.

Lauftraining in Sichtweite

Obwohl das Mannschaftstraining für Bargfrede noch keine Option ist, wird das Eigengewächs der Grün-Weißen die Reise ins Zillertal mit antreten. „Ich werde zusammen mit der Mannschaft ins Trainingslager fliegen. Dort werde ich mein persönliches Reha-Programm absolvieren. Ich hoffe, dass ich weitere Fortschritte machen kann und vielleicht klappt es sogar, dass ich mit meinem Lauftraining beginne", so der 25-Jährige.

Bargfrede, der bereits die China-Reise des SVW aufgrund seiner Knieverletzung streichen musste, kann somit im Kreise der Mannschaftskollegen an seinem Comeback arbeiten. „Es ist gut für mich beim Team zu sein. Da macht es auch nichts, dass ich nicht mit den Kollegen trainieren kann", sagt Werders Nummer 44, der sich für die kommenden Wochen vor allem ein Ziel gesteckt hat: „Am wichtigsten ist mir, dass mein linkes Knie wieder gesund wird", meint der Mittelfeldspieler, der hofft zum „Pflichtspielstart wieder fit zu sein."

von Marcel Kuhnt