Nachlassen verboten!

Aaron Hunt und Martin Kobylanski wurden wie ihre Teamkollegen beim Dienstagstraining ordentlich gefordert (Foto: nph).
Profis
Dienstag, 11.03.2014 // 17:57 Uhr

Aus zweierlei Gründen geht es derzeit auf dem Trainingsplatz am Weser-Stadion besonders hoch her. Zum einen ist der Konkurrenzkampf durch die wenigen Verletzungsausfälle so hoch wie nie ...

Aus zweierlei Gründen geht es derzeit auf dem Trainingsplatz am Weser-Stadion besonders hoch her: Zum einen ist der Konkurrenzkampf durch die wenigen Verletzungsausfälle so hoch wie nie. Zum anderen standen gleich zu Wochenbeginn intensive Trainingseinheiten auf dem Plan, da der freie Tag für die Profis seit den letzten Spieltagen nun in der Wochenmitte liegt. Bevor sich die Werderaner folglich zum freien Tag am Mittwoch verabschiedeten, mussten sie unter Führung von Athletiktrainer Reinhard Schnittker zum Abschluss am Dienstag mehrere intensive Sprints durchführen. Doch sie behielten trotzdem ein Lächeln auf dem Gesicht.

"Es soll bei uns keiner auf die Gedanken kommen, nachlassen zu können. Da gehören dann solch intensive Läufe wie heute dazu. Wir beobachten natürlich genau wie die Spieler darauf reagieren und wenn sie dann wie heute sogar noch Spaß dabei haben, dann geht das völlig in Ordnung", lobte Cheftrainer Robin Dutt die Trainingsmentalität seiner Mannschaft.

Mit Philipp Bargfrede, Aleksandar Ignjovski und Ludovic Obraniak kehrten am Dienstag auch wieder die Spieler auf den Platz zurück, die am Vortag noch fehlten. Die größere Konkurrenzsituation macht sich aber nicht nur in der täglichen Trainingsarbeit bemerkbar. Auch die Kadernominierung am Spieltag fällt Werder-Coach Robin Dutt immer schwerer. Dennoch merkt er an: „Meine Spieler gehen mit dieser Situation in einer Art und Weise um, wie ich sie selten erlebt habe. Professionell ist fast schon ein zu schwacher Begriff. Das Verhalten der Spieler, die nicht spielen oder auch mal nicht im Kader stehen, ist absolut teamorientiert. Viel besser geht's nicht."

Nachdem die Werder-Profis Mittwoch nicht zum Training antreten müssen, steht am Tag darauf sowie am Freitag jeweils noch eine Trainingseinheit auf dem Programm. Beide Einheiten sind nicht öffentlich.