Schmitz startet Reha-Programm, Entwarnung bei Junuzovic

Werders Linksverteidiger möchte Anfang September wieder auf den Platz zurückkehren (Foto: nph).
Profis
Donnerstag, 18.07.2013 // 14:04 Uhr

Am Mittwoch zeigte sich Lukas Schmitz erstmalig nach seinem Fußwurzelbruch wieder im Kreise der Mannschaft. Ein Fototermin stand an, bei dem die Gehhilfen und die Fußmanschette, die er nach seiner Verletzung einige Zeit benutzen muss, allerdings nicht störten. Nach seiner Abreise aus dem Zillertal führte Schmitz Weg zu weiteren Untersuchungen ins Bremer Klinikum Mitte und zu einem Spezialisten nach Zürich. „Der Bruch ist nicht so ungünstig, wie zunächst angenommen, sodass eine Operation keinen Vorteil bringen würde", gab Schmitz Auskunft.

Verzichten muss Cheftrainer Robin Dutt dennoch einen längeren Zeitraum auf den 24-Jährigen. „Es bleibt ein Bruch, weshalb wir mit der Ausfallzeit von mindestens sechs Wochen leben müssen", kommentierte der Werder-Coach den Stand der Verletzung. Schmitz, der sein Reha-Programm bereits im westfälischen Hattingen aufnahm, hat hingegen schon ein festes Ziel vor Augen: „Ich möchte Anfang September wieder auf dem Platz stehen", so der Linksverteidiger, der beim DFB-Pokalauftakt in Saarbrücken definitiv nicht zur Verfügung stehen wird. „Hoffentlich schaffen die Jungs den Einzug in die zweite DFB-Pokalrunde. Wenn alles super läuft, könnte ich da wieder dabei sein", so Schmitz hoffnungsvoll mit einem Schmunzeln.

Schluss, aus und vorbei hieß es dagegen bereits nach 38 Minuten für Zlatko Junuzovic im Testspiel gegen den PEC Zwolle. Der österreichische Nationalspieler hatte sich bei einem Schlag des Gegenspielers das Sprunggelenk verdreht und musste daraufhin humpelnd den Platz verlassen. „Ich hatte Glück im Unglück. Das Sprunggelenk ist über Nacht nicht dick geworden, die Schmerzen sind auch nicht so stark. Es ist ein Bluterguss im Sprunggelenk. Die Sehnen und Bänder sind nicht betroffen", zeigte sich ‚Juno‘ nach einer eingehenden MRT-Untersuchung am Donnerstagmorgen erleichtert. Junuzovic befindet sich in physiotherapeutischer Behandlung. Mit einem längeren Ausfall ist nicht zu rechnen.