Trainingsfreier Tag gestrichen

Robin Dutt entschied sich dafür, den trainingsfreien Tag am Montag zu streichen (Foto: nph).
Profis
Sonntag, 02.02.2014 // 13:45 Uhr

Bereits kurz nach Abpfiff war für Cheftrainer Robin Dutt klar: Die von seiner Mannschaft gezeigte Leistung gegen Augsburg wird Konsequenzen nach sich ziehen. Diese ließen nicht lange auf sich warten. Am Sonntag stand für die Werder-Profis statt des üblichen „Auslaufens" ein intensiver, einstündiger Lauf auf dem Plan. Außerdem wurde der trainingsfreie Montag von Cheftrainer Robin Dutt kurzum gestrichen.

„Ich habe immer gesagt, solange bei unserer Mannschaft die Wettkampfmentalität stimmt und ich ihnen da nichts vorzuwerfen habe, werde ich auch keine freien Tage streichen oder mehr trainieren. Aber das war gestern nicht der Fall. Wir haben uns heute intensiv damit auseinandergesetzt. Das meiste habe ich bereits intern und sehr deutlich angesprochen. Das offensichtlichste nach außen hin ist nun, dass wir morgen zweimal trainieren werden", fand Robin Dutt einen Tag nach der 3:1-Niederlage gegen Augsburg deutliche Worte.

Besonders enttäuscht war Robin Dutt von der ersten Halbzeit, in der seine Mannschaft vor allem den nötigen Biss vermissen ließ. „Gegen Braunschweig und vor allem in den ersten 45. Minuten hat mir die Wettkampfmentalität überhaupt nicht gefallen. Ich habe immer meine schützende Hand auf die Mannschaft gelegt, wenn das gestimmt hat. Aber nun haben wohl einige die aufbauenden Worte von mir so interpretiert, dass sie sich dadurch sicher fühlen."

Der Ärger wird sich wohl erst wieder durch eine ansprechende Leistung im nächsten Spiel gegen Dortmund (Sa, 08.02.2014 um 15.30 Uhr) legen. Dessen ist sich auch Cedrick Makiadi sicher. „Wir haben dem Trainer keine Argumente geliefert, dass diese Maßnahmen nicht nötig sind. Er hat eine deutliche Ansprache gehalten. Er hat uns immer nach außen geschützt. Jetzt sind wir Spieler gefordert, dem Trainer etwas zurückzubringen, in Form einer Leistung und Reaktion gegen Dortmund."

von Timo Fresen