Rückkehrer Akpala: "Es ist schön, wieder beim Team zu sein"

Profis
Montag, 15.07.2013 // 15:57 Uhr

Nun ist der Werder-Kader komplett. Mit Joseph Akpala kehrte am Montag das letzte Puzzleteil in Robin Dutts Planungen für die neue Spielzeit zurück. Der nigerianische Nationalspieler erhielt aufgrund seiner Teilnahme am Confederations Cup 2013 in Brasilien Sonderurlaub. „Die Stimmung im Nationalteam war toll. Die Atmosphäre in Brasilien hat mir gefallen. Es ist aber schön, wieder beim Team zu sein. Ich fühle mich fit, auch wenn ich noch nicht bei hundert Prozent bin", freute sich der 26-Jährige nach seiner ersten Einheit mit der Mannschaft.

Über acht Wochen weilte Akpala nicht mehr an der Weser - so lange wie kein anderer Grün-Weißer. Der Grund: Erst musste der Angreifer mit seiner Auswahl in der WM-Qualifikation ran, ehe es schnurstracks weiter Richtung Zuckerhut ging, wo Akpala und Co. den afrikanischen Kontinent bei der ‚WM-Generalprobe‘ vertraten. Nach drei Vorrundenspielen mit zwei Niederlagen und einem Sieg war der Zug für Nigeria wieder abgefahren. Für Akpala waren die Spiele dennoch nicht unwichtig. „Ich habe wieder etwas dazugelernt und neue Erfahrungen gesammelt."

Nach dem Turnier ging es für den Nationalstürmer für eine Woche in die Heimat - Urlaub machen und abschalten. „Ich habe meine Familie in Nigeria besucht. So häufig kann ich sie nicht sehen. Daher war es besonders schön, sie wiederzusehen", gewährte er einen Einblick.

Nach einem weiteren Abstecher ins belgische Antwerpen kam Akpala am vergangenen Samstag wieder in Bremen an. Bei seinem Trainingseinstieg am Montag traf der 26-Jährige jedoch nicht nur auf altbekannte Gesichter. Erstmalig lernte er auch die neuen Teamkollegen Luca Caldirola und Cedrick Makiadi kennen. „Das sind gute Spieler. Gegen Cedrick habe ich in der letzten Saison in Freiburg bereits gespielt. Er hat das Team gut organisiert. Es ist positiv für das Team, dass beide jetzt bei uns sind", findet Akpala lobende Worte.

Doch für Werders Nigerianer noch entscheidender dürfte dagegen das Kennenlernen mit Werder-Coach Robin Dutt sein. „Wir haben uns zehn Minuten unterhalten. Mehr kann ich noch nicht sagen", so Akpalas erster Eindruck. Und auch Dutt möchte sich zunächst ein ganz genaues Bild von seinem Stürmer machen: „Ich muss ihn erst einmal kennenlernen und schauen, wie fit er ist und welchen Eindruck er macht. Es geht auch bei ihm von vorne los. Er hat alle Chancen."

Ein Trainingslager und viele weitere intensive Einheiten hat Joseph Akpala noch Zeit, seinen Trainer von sich zu überzeugen. Seine Ziele formuliert er wie folgt: „Ich wünsche mir, dass wir als Team bessere Resultate einfahren als in der vergangenen Saison. Zudem hoffe ich, dass ich die Saison verletzungsfrei bleibe, zu mehr Spieleinsätze komme und für Werder viele, viele Tore schieße."

von Timo Volkmann