Lockerer Plausch: Werder-Fantalk mit "Luki" und Arnautovic

Stellten sich in entspannter Atmosphäre den Fragen des NZ-Sportredakteurs Dietmar Rose: Marko Arnautovic und Assani Lukimya (Foto: Scheschonka).
Profis
Mittwoch, 06.03.2013 // 14:33 Uhr

Kritische Nachfragen in der jetzigen Phase? Und das auch noch vor 150 Zuhörern? Es gibt zurzeit sicherlich angenehmere Aufgaben für Werders Profis. Doch Marko Arnautovic und Assani Lukimya stellten sich beim Werder-Fantalk der ÖVB-Versicherung und der NORDSEE-ZEITUNG am Dienstagabend in Bremerhaven der Verantwortung und gaben bereitwillig Auskunft - sowohl über die sportliche als auch über die private Situation.

„Dier derzeitige Lage nervt, ganz klar. Die Schuld liegt bei uns, wir müssen diesen Zustand schnellstmöglich verbessern", antwortete Arnautovic auf der Bühne der alten NZ-Druckhalle in der Hafenstraße, angesprochen auf den derzeitigen 14. Tabellenplatz. Und „Luki" fügte hinzu: „Leider setzen wir im Moment vieles nicht richtig um. Aber wir arbeiten täglich dran, damit es wieder besser läuft."

Neben den Fragen der beiden NZ-Sportredakteure Dietmar Rose und Lars Brockbalz durfte sich das Publikum ebenfalls an der Runde beteiligen. „Wir stellen uns nicht auf den Platz und sagen uns: ‚Heute chillen wir mal ein bisschen‘. Wir wollen immer gewinnen", beruhigte Werders österreichischer Nationalspieler die besorgten Anhänger.

Doch die Zuschauer erhielten auch einen Einblick in das Privatleben der beiden Profis, die vor kurzem erstmalig in die Vaterrolle schlüpfen durften. „Vor dem Windelwechseln habe ich mich anfangs noch gedrückt, mittlerweile funktioniert das aber ganz gut", berichtete der gebürtige Kongolese von den Erfahrungen seit der Geburt seiner Tochter Leyla Sofia Ende des vergangenen Jahres. Der väterliche Erfahrungsschatz von Arnautovic ist dagegen bereits ein knappes halbes Jahr größer. Die Erinnerungen an das eigene Heranwachsen in der Wiener Vorstadt sind beim stolzen Papa der kleinen Emilia größer denn je: „Wenn man die Tricks von Ronaldo nachgemacht hat, dann war man schon der Held."