Von einem Spitzenspiel zum nächsten

Hier findet am Dienstagabend ein weiteres Mal ein großes Fußballfest statt. Der SV Rödinghausen empfängt Werder Bremen.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Es sind turbulente Tage, die der SV Rödinghausen derzeit erlebt. Als Aufsteiger mischt der SVR aktuell die Westfalen-Liga auf und ist Tabellenerster. Zwischen zwei Spitzenspielen in der Liga empfangen die Rödinghauser am Dienstag, den 13.11.2012, um 18:30 Uhr Werder Bremen zu einem Testspiel.

Es sind turbulente Tage, die der SV Rödinghausen derzeit erlebt. Als Aufsteiger mischt der SVR aktuell die Westfalen-Liga auf und ist Tabellenerster. Zwischen zwei Spitzenspielen in der Liga empfangen die Rödinghauser am Dienstag, den 13.11.2012, um 18:30 Uhr Werder Bremen zu einem Testspiel. Die Bremer sind allerdings nicht der erste Hochkaräter, der in dieser Spielzeit seine Visitenkarte beim SVR abgegeben hat.

Das Häcker Wiehenstadion in Rödinghausen fasst maximal 2.500 Plätze und es ist davon auszugehen, dass jeder einzelne am Dienstagabend belegt sein wird. Eine ganze Region ist gespannt auf das Duell gegen die Grün-Weißen von der Weser. Das äußerst kurzfristig vereinbarte Testspiel ist dabei in erster Linie so etwas wie ein großer Bonus für die Mannschaft, die dieser Tage wie entfesselt spielt und einzig und allein für ein Ziel arbeitet: die Meisterschaft in der Westfalen-Liga, die angesiedelt ist auf der sechsthöchsten Ebene des deutschen Ligasystems.

Aktuell scheint dieses Ziel in greifbarer Nähe, zumal der SVR überlegen an der Tabellenspitze thront. Zehn Siege, drei Remis und keine (!) Niederlage sorgen für eine Zwischenbilanz, die sich sehen lassen kann: 33 Punkte. Bedenkt man, dass die Mannschaft von Trainer Mario Ermisch als Aufsteiger in die Saison gestartet ist, ließe sich schnell eine faustdicke Überraschung vermuten. Doch der sprichwörtliche Durchmarsch durch die Liga ist langfristig geplant, wie Vereinspräsident Ernst Wilhelm Vortmeyer erklärt: „Wir haben bewusst ein starkes Team zusammen gestellt und planen fest mit einem weiteren Aufstieg. Langfristig ist die Regionalliga das ausgeschriebene Ziel."

Testspiel gegen Werder? "Da mussten wir zusagen“

Erst am vergangenen Wochenende trat der SV Rödinghausen auswärts gegen den FC Eintracht Rheine an. Es war das absolute Spitzenspiel, der Tabellenerste gegen den Zweiten. Die Partie endete 1:1. Ohne große Verschnaufpause wird es auch am kommenden Wochenende wieder spannend, wenn der SuS Stadtlohn 19/20, aktuell Tabellendritter, in Rödinghausen gastiert. Und mittendrin in dieser Woche der Entscheidung kommt Werder.

„Das ist natürlich ein Highlight für uns. Aus strategischer Sicht ist es zwar kein perfekter Termin, aber das lassen wir uns trotzdem nicht nehmen. Da mussten wir zusagen", freut sich Vortmeyer. Werder Bremen ist allerdings nicht der einzige Hochkaräter, der seine Visitenkarte in dieser Spielzeit in Rödinghausen abgegeben hat. Bereits im Sommer war der spanische Champions-League-Teilnehmer FC Valencia im Häcker Wiehenstadion zu Gast.

Spielstand ist Nebensache

Die Spanier waren im Rahmen ihrer Vorbereitung in der Region und spielten nicht nur gegen Eintracht Braunschweig und Arminia Bielefeld, sondern eben auch gegen den SVR. „Wir haben uns gut verkauft, es war ein Fußballfest", erinnert sich Vortmeyer. Valencia gewann 4:0. Für den Vereinspräsidenten ist das Endergebnis nebensächlich, auch gegen Werder: „Wenn es gegen die Bremer ähnlich aussieht, sind wir doch alle zufrieden."

Von Cord Sauer