Nationalspieler zurück, kurze Vorbereitungszeit für VfB

Mehmet Ekici und Mateo Pavlovic waren unter der Woche mit ihren Nationalteams auf Reisen.
Profis
Donnerstag, 07.02.2013 // 17:18 Uhr

Es war eine zerfahrene, von widrigen Wetterbedingungen und den Nationalmannschaftsreisen unterbrochene Trainingswoche an der Weser. Insgesamt 14 Werder-Profis streiften sich zur Wochenmitte das Trikot ihrer Landesauswahlen über und die, die weiter an der Weser trainierten, mussten am Mittwoch auf den ungewohnten Kunstrasen ausweichen. „Es ist nicht einfach gewesen diese Woche mit der Mannschaft zu arbeiten", konstatierte auch Cheftrainer Thomas Schaaf.

Über ganz Europa verteilt waren die Grün-Weißen, sodass sich auch die Heimreise von den Länderspielen ganz unterschiedlich gestaltete und andauerte. Und so traf ein Großteil der Bremer Nationalspieler erst im Laufe der Donnerstagseinheit wieder am Trainingsgelände ein, absolvierte ein Laufprogramm und einige individuelle Übungen. „Wir haben am Freitag das erste gemeinsame Training, dann erst wird man sehen, wie jeder Einzelne drauf ist und wie die Spieler ihre Reisestrapazen verkraftet haben. Es sieht so aus, dass uns alle Spieler zur Verfügung stehen, aber in welcher qualitativen Verfassung sie sich befinden, kann man erst morgen beurteilen", sagte der Werder-Coach, der alle Nationalspieler ohne Blessuren in Empfang nehmen konnte.

Auch bei Zlatko Junuzovic, der beim Freundschaftsspiel gegen Wales aufgrund von muskulären Problemen weitestgehend geschont und erst in der 62. Minute eingewechselt wurde, konnte Schaaf Entwarnung geben. „Ich habe heute Nacht noch mit ihm telefoniert und er hat bereits signalisiert, das alles in Ordnung ist", berichtete der Coach. Diese Einschätzung bestätigte Junuzovic am Nachmittag, er absolvierte nach seiner Ankunft wie seine österreichischen Mitspieler Sebastian Prödl und Marko Arnautovic eine Laufeinheit.

Aufgrund der sehr kurzen Vorbereitungszeit und der zerfahrenen Übungswoche sei es jetzt besonders wichtig, sich schnell auf den Gegner einzustellen und vorzubereiten, betonte der Cheftrainer. Die positiven Erlebnisse des 2:0-Sieges über Hannover sollen dabei weiter Ansporn sein. „Wir müssen uns das Positive vom letzten Wochenende noch einmal in die Köpfe rufen, dürfen uns aber nicht mit dem Hannover-Spiel zufrieden geben. Wir wissen, dass wir am Samstag mindestens die gleiche Leistung abrufen müssen, um gegen Stuttgart bestehen zu können", so Schaaf.

von Yannik Cischinsky