"Strahlemann" Lukimya: Als stolzer Vater in die Vorbereitung

Luki-Strahlemann: Assani Lukimya hatte in den letzten Tagen allen Grund zur Freude.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Assani Lukimya bekam das Grinsen am Donnerstag trotz Schmuddelwetter und Laktattest nicht aus dem Gesicht. Und er hatte allen Grund dazu, denn der 25-Jährige erschien als frischgebackener Vater beim Trainingsauftakt der Werder-Profis. Am 30.12.2012 brachte seine Freundin Asma El Aissati die gemeinsame Tochter Leyla Sofia zur Welt.

„Das ist ein unglaubliches Gefühl", strahlte der Kongolese. „Sie hat zwar eine Woche länger auf sich warten lassen, aber der Augenblick, in dem sie auf die Welt kam, war unbeschreiblich schön", erzählt "Luki", der die Geburt im Kreissaal hautnah miterlebte. „Zunächst war das anders geplant, aber es hat sich so ergeben und ich bin sehr froh, mich so entschieden zu haben. Das kann man nicht beschreiben, das muss man erleben."

Auf die Unterstützung aus der Mannschaft konnte sich "Luki" schon im Vorfeld verlassen: "Alle, die selbst schon Kinder haben, haben mir geholfen. Speziell aber habe ich Tipps von Elli und Marko bekommen, die selbst erst vor kurzem ein Kind bekommen haben und von Raphael Wolf, der schon ein bisschen mehr Erfahrung hat. Alle haben mich auf die üblichen Sachen vorbereiten, wie zum Beispiel darauf, dass die Nächte kürzer sein werden und, dass zu Hause mehr los sein wird. Aber wir waren uns alle einig: Das macht man dann gerne, damit es der Tochter gut geht."

Trotz möglichem Schlaf-Defizit zieht "Luki" aus der Geburt seines ersten Kindes viel neue Energie. „Die ,Kleine' gibt mir unheimlich viel Kraft - zu Hause, im Beruf und im Leben insgesamt. Ich werde die Nächte zwar häufiger nicht durchschlafen, aber ich habe schon bei Elli und Marko gesehen, dass die beiden trotzdem so fit wie nie zuvor waren. Ich habe im Urlaub meinen Akku wieder aufgeladen und möchte jetzt in der Vorbereitung wieder voll angreifen."

Auf die Reise ins Trainingslager würde der Innenverteidiger aber trotzdem gerne verzichten. "Es fällt mir sehr schwer, meine Tochter am Samstag schon wieder zu verlassen. Sie ist erst seit gestern bei uns zu Hause und alles ist noch so frisch. Aber meine Freundin hat viel Unterstützung und meistert das sehr gut. Ich freue mich jetzt schon auf das Wiedersehen." 

von Dominik Kupilas