Bald-Ehemann Iggy vor Duell gegen Kevin De Bruyne: "Hauptsache drei Punkte"

Will mit Serbien die letzten theoretischen Chancen für die Qualifikation zur WM 2014 wahren und drei Punkte einfahren: Werders Aleksandar Ignjovski.
Profis
Freitag, 07.06.2013 // 11:59 Uhr

Im Gegensatz zu vielen anderen Teamkollegen ist die Saison für Aleksandar Ignjovski noch immer nicht vorbei. Während sich die Mannschaft um Kapitän Clemens Fritz weitestgehend für die neue Spielzeit regeneriert, steht für die serbische Nationalmannschaft um Iggy am heutigen Freitag, 07.06.2013, um 20.45 Uhr, ein „WM-Qualifikations-Endspiel" an. In Brüssel trifft Werders Abwehrspieler in der Partie gegen Belgien auf seinen Teamkollegen Kevin De Bruyne. Während der deutsche Nachbarstaat außerordentlich gute Chancen hat, sich für die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien zu qualifizieren, ist dieses Unterfangen für Iggys Team nur noch theoretisch möglich - und das auch nur mit einem Sieg über die belgische Nationalmannschaft.

„Medien und Fans glauben nicht mehr so wirklich an uns. Aber wir als Mannschaft und das Trainerteam denken schon, dass wir das schaffen können - immer noch", so der 22-Jährige, der seit 2011 beim SV Werder unter Vertrag steht. Eine besondere Aufmerksamkeit erfährt die Partie aber auch deshalb, weil es zum direkten Aufeinandertreffen der Werderaner Teamkameraden kommt. Für Ignjovski ist das Duell mit Kevin De Bruyne in diesem brisanten Spiel aber nur nebensächlich: „Heute ist es egal, gegen wen wir spielen. Es zählt nur dieses Match. Wir wollen die drei Punkte holen. Wir haben nicht so viele Chancen. Heute ist es quasi ein Entscheidungsspiel."

Wenn gegen 22.30 Uhr der Schlusspfiff ertönt, geht es für Iggy - egal wie das Spiel ausgeht - ganz sicher in die Heimat: „Ich verbringe meinen Urlaub in Serbien." In dieser Zeit erlebt Ignjovski den vielleicht schönsten Moment in seinem Leben: "Am 16. Juni heirate ich meine Freundin", freut sich der Werder-Verteidiger auf die spielfreie Zeit, fügt aber erwartungsvoll hinzu: „Danach geht es ja bald wieder los. Den neuen Trainer und sein Team kenne ich bislang nicht, habe aber nur Positives gehört. Ich hoffe, wir verstehen uns gut, um optimal in die Vorbereitung zu kommen. Ich freu mich drauf."


von Marcel Schmidt