Last-Minute-Niederlage für Prödl und Arnautovic

Verlor mit dem österreichischen Nationalteam durch einen Treffer von Devic in der 92. Minute mit 1:2 in der Ukraine: Sebastian Prödl.
Profis
Mittwoch, 16.11.2011 // 02:50 Uhr

Die reguläre Spielzeit war eigentlich schon abgelaufen. Die beiden Bremer Sebastian Prödl und Marko Arnautovic standen kurz davor, ihrem neuen Teamchef Marcel Koller einen guten Einstand zu ...

Die reguläre Spielzeit war eigentlich schon abgelaufen. Die beiden Bremer Sebastian Prödl und Marko Arnautovic standen kurz davor, ihrem neuen Teamchef Marcel Koller einen guten Einstand zu bescheren, als Marko Devic in der 92. Minute doch noch den Siegtreffer für die Ukraine erzielte und damit alle österreichischen Hoffnungen zunichte machte. 2:1 hieß es am Ende für den EURO-Co-Gastgeber 2012. Prödl und Co. belohnten sich am Dienstagabend, 15.11.2011, nicht für die ansprechende Leistung bei den Osteuropäern und mussten das Nationalmannschaftsjahr mit einer Niederlage ausklingen lassen.

Gar einen Treffer mehr musste Sokratis mit der griechischen Nationalmannschaft im Testmatch gegen Rumänien hinehmen. Werders Abwehrmann, der in der Startelf stand, und seine Griechen mussten auf neutralem Boden (die Partie fand im österreichischem Altach statt) eine 1:3-Niederlage einstecken.

Von der Bank aus verfolgte Werder-Keeper Tim Wiese die 3:0-Gala des DFB-Teams in Hamburg gegen die Niederlande. Nach Toren von Thomas Müller (15.) und den beiden Ex-Bremern Miroslav Klose (26.) sowie Mesut Özil (66.) beendete die deutsche Nationalmannschaft mit einem Prestige-Erfolg über den Vizeweltmeister ein fantastisches Länderspieljahr 2011.

Keinen Grund zum Jubeln hatte indes Claudio Pizarro. Werders "153-Tore-Mann" unterlag mit Peru beim WM-Qualifikationsspiel in Quito Gastgeber Ecuador mit 0:2. Nach 63 Minuten war Pizarros Arbeitstag beendet.

Weiterhin von der Tabellenspitze grüßt dagegen Aleksandar Ignjovski mit seiner serbischen U 21-Auswahl. Beim souveränen 2:0-Erfolg in Nordirland ("Iggy" stand die komplette Spielzeit auf dem Feld) profitierten die Serben zusätzlich vom Punktverlust der lauernden Dänen (1:1 in Mazedonien) und bauten ihre Tabellenführung - bei einem Spiel mehr auf dem Konto - auf drei Punkte aus.