Aaron Hunt im Lauftraining - Entwarnung bei Fritz

Große Freude bei Aaron Hunt! Werders Mittelfeldmann sah am Sonntag seine Teamkollegen im Weser-Stadion siegen, stieg am Mittwoch ins Lauftraining ein.
Profis
Mittwoch, 14.03.2012 // 13:03 Uhr

Seit Anfang dieses Jahres hinderte Aaron Hunt eine Sehnenverletzung daran, im Kreise der Mannschaft mitwirken zu können. So verpasste er bislang alle Begegnungen in der Rückrunde, musste tatenlos auf den Rängen der Bundesliga-Arenen seinen Kollegen zuschauen. „Das war nicht einfach. Auf der Tribüne zu sitzen und die Jungs ohne mich spielen zu sehen. Zum Glück haben sie es nicht so schlecht gemacht", schmunzelt Hunt mit Blick auf das gewonnene Derby gegen 96.

Das Laufband konnte Aaron Hunt zuletzt nicht mehr sehen. Immer und immer wieder spulte Werders Mittelfeldmann unzählige Kilometer auf diesem Gerät im Fitnessraum ab. Hinzu kamen koordinative Übungen. An eine Verlagerung seines Reha-Programms ins Freie war nicht zu denken. Am Mittwochvormittag, 14.03.2012, war es nun soweit: Hunt wurde in die „Freiheit" entlassen. Gemeinsam mit Physiotherapeut Sven Plagge ging es für den 25-Jährigen zu einer Laufeinheit auf die Tartanbahn von „Platz 11". „Es ist schön, dass ich endlich wieder draußen laufen konnte. Ich fühle mich gut und hoffe, schnell wieder ins Teamtraining zurückzukehren, gerade im Hinblick auf unsere Personalsituation", äußerte sich Hunt nach den ersten gelaufenen Metern.

Seit dem heutigen Mittwoch ist Hunt also wieder einen Schritt vorangekommen. Entwarnung gab es indes von Werder-Kapitän Clemens Fritz. Der 31-Jährige stürzte im Dienstagstraining unglücklich zu Boden, genau auf den Unterarm. Einen Tag später stand Fritz allerdings wieder auf der Matte: „Ich wurde untersucht. Es ist nichts kaputt, nur eine Prellung. Es gibt daher keinen Grund zur Beunruhigung. Ich konnte die Einheit ohne Probleme durchziehen."

Ebenfalls auf dem Trainingsplatz standen die zuletzt angeschlagenen beziehungsweise erkrankten Akteure Philipp Bargfrede, Zlakto Junuzovic sowie Francois Affolter. Während bei Bargfrede der Pferdekuss im Oberschenkelbereich „keine Probleme mehr bereitete", musste „Zladdi" kurz vor Schluss noch einen Schlag auf eben seine lädierte Stelle an der Wade einstecken. „Das tat schon weh, aber es geht jetzt wieder. Insgesamt passt das schon", sagte ein leicht humpelnder Junuzovic auf dem Weg Richtung Kabine. Nachdem Affolter bereits am gestrigen Dienstagnachmittag gemeinsam mit Naldo zu mehreren Laufrunden auf dem Grün verweilte, konnte der Schweizer Nationalspieler am Mittwoch wieder voll mitmachen. „Der Magen macht noch leichte Schwierigkeiten. Trainieren kann ich aber vollständig", so Affolter nach seinem auskurierten Magen-Darm-Virus.

von Timo Volkmann