Hunt und Arnautovic feiern Comeback

Gab im ersten Mannschaftstraining nach über vier Monaten alles: Aaron Hunt.
Profis
Dienstag, 17.04.2012 // 13:37 Uhr

Gute Nachrichten für Werder Bremen: Aaron Hunt und Marko Arnautovic konnten am Dienstag erstmals wieder mit der Mannschaft trainieren. Mittelfeldspieler Hunt fehlte wegen Adduktorenproblemen...

Gute Nachrichten für Werder Bremen: Aaron Hunt und Marko Arnautovic konnten am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren. Mittelfeldspieler Hunt fehlte wegen Adduktorenproblemen über vier lange Monate und trainierte nur individuell. Laufeinheiten und leichtes Training mit dem Ball standen auf seinem Programm.

Doch trotz der langen Pause schien es, als wäre der 25-jährige nie weggewesen. Er verteilte die Bälle, baute das Spiel auf, lief viel, zeigte volles Engagement. „Mein erstes Training war gut. Es ist alles okay", sagte Hunt. „Ich hoffe, dass ich jetzt nur noch mit der Mannschaft trainieren werde." Arnautovics´ Meinung zur ersten Einheit nach seiner Knieverletzung: „Perfekt!"
Auch ein Einsatz gegen den FC Bayern am Samstag sei durchaus vorstellbar. „Wenn nichts schief geht, kann ich dabei sein. Ich konnte vier Monate nicht spielen, da ist die Vorfreude jetzt natürlich groß, dass ich bald wieder auf dem Platz stehen kann", meint Aaron Hunt.

Thomas Schaaf will die Woche abwarten, bevor er klare Aussagen darüber trifft, wer gegen die Bayern auflaufen kann und wer nicht. „Man muss jetzt schauen, wie es den Spielern geht. Es ist schon oft genug passiert, dass ein Spieler mittrainiert, aber dann wieder Probleme bekommt oder sich noch nicht 100 prozentig einfügen kann."

Neben dem verletzten Marin fehlte auch Aleksander Ignjovski am Dienstag, dafür ließ Schaaf Leon Balogun und Clemens Schopenhauer aus Werders U 23 mit den Profis üben. Der Ausfall vieler Stammkräfte ist für den Trainer nicht zwingend etwas Negatives: „Es ist doch immer so, dass Stammspieler ihre Position verteidigen müssen und Ersatzspieler um einen Stammplatz kämpfen. Wenn es der Spieler schafft, sich genügend zu motivieren und zeigen will, was er kann, muss er nicht schwächer sein."