Nach dreiwöchiger Pause: Arnautovic im Lauftraining

Auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining: Tim Borowski, Mehmet Ekici, Sebastian Prödl und Marko Arnautovic.
Profis
Donnerstag, 29.03.2012 // 17:47 Uhr

„Es ist überraschend, dass ich jetzt schon wieder so weit bin. Ich habe ein starkes Knie. Es zwickt natürlich hier und da noch ein bisschen, aber die Physio läuft super", zeigte sich Arnautovic selbst ein wenig erstaunt über die Fortschritte, die er in seiner jetzt drei Wochen andauernden Verletzungspause gemacht hat. Der 22-Jährige zog sich beim Spielen mit seinem Hund einen Innenbandriss zu. Eine mehrwöchige Zwangspause war die Folge. „Ich hoffe, dass es jetzt so weitergeht und ich bald nicht nur neben, sondern auch auf dem Platz stehen werde", so der Angreifer.

Der erste Schritt zurück ins Mannschaftstraining ist getan! Als Marko Arnautovic am Donnerstagmorgen das Trainingsgelände am Weser-Stadion anfuhr und anschließend im Kabinentrakt verschwand, ging es nicht wie üblich direkt in den Fitnessraum. Werders österreichischer Angreifer zog sich seine Trainingsklamotten über und verließ die Katakomben recht schnell wieder Richtung Ausgang. Das Ziel: Laufen auf „Platz 11". Mit dabei: Mehmet Ekici, Sebastian Prödl, Tim Borowski, Aaron Hunt sowie Predrag Stevanovic.

Wegen Beckenprobleme pausiert derzeit Mehmet Ekici, der sich am Donnerstag aber ebenso unter die Laufgruppe mischte. „Das Laufen heute war okay, für Samstag reicht es jedoch noch nicht. Ich bin in intensiver Behandlung, habe alles im Griff. Ich kann noch nicht abschätzen, wann ich wieder ins Mannschaftstraining einsteige", rechnet der türkische Nationalspieler selbst nicht mit einer frühen Rückkehr.

Wieder mittendrin ist hingegen Marko Marin. Der 23-Jährige stockte am Donnerstag die Anzahl der gesunden Werder-Profis auf 25 auf. „Mir geht's wieder richtig gut. Ich habe die Einheit ohne Schwierigkeiten durchgezogen", sagte Marin nach seiner Rückkehr. Ob es allerdings schon für die Partie gegen Mainz am kommenden Samstag reichen wird, weiß auch Marin nicht: „Ich muss noch mal mit dem Doc und dem Trainer Rücksprache halten. Morgen habe ich noch ein Training. Danach bin ich schlauer." Dabei sind die Eindrücke vom Abschlusstraining entscheidend. Genau wie bei Naldo. Der Brasilianer, der in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel bestritt, ist seit über einer Woche Teil des Teamtrainings. „Wir müssen abwarten, wie er das alles verkraftet. Das gilt auch für Marko", äußerte sich Cheftrainer Thomas Schaaf zu diesen noch offenen Personalien für das Mainz-Spiel.

von Timo Volkmann und Ronja Bomhoff