Almanach 2011 - M bis O: Go East!

Der gebürtige Erfurter Clemens Fritz traf mit Werder in der Saisonvorbereitung auf seinen Heimatverein.
Profis
Montag, 26.12.2011 // 10:27 Uhr

Der schönste Ort, um Werder zu erleben, ist und bleibt das Weser-Stadion. Was aber tun, wenn man gerade nicht in Bremen ist? Oder die Winterpause vor der Tür steht? ...

Zwölf Monate sind wie im Flug vergangen. Höhen und Tiefen, Jubel und Enttäuschung, Abschiede und Rückkehrer. 2011 - ein Jahr mit schönen Momenten, aber auch mit schweren Zeiten, zwischen Abstiegsangst und Herbstmeisterfantasien. Nicht leicht, dabei den Überblick zu behalten. Deswegen bietet WERDER.DE zum Jahresende einmal mehr den grün-weißen Almanach an. Werder 2011 von A bis Z, zum Erinnern und Schmunzeln. Heute: Teil 5 - M bis O:

 

M - Marke, die

Der schönste Ort, um Werder zu erleben, ist und bleibt das Weser-Stadion. Was aber tun, wenn man gerade nicht in Bremen ist? Oder die Winterpause vor der Tür steht? Naja, und was ist eigentlich mit der Zeit zwischen den Spielen? Könnte man sich da nicht auch mit seinem Lieblingsverein beschäftigen?

Doch, man kann! Und seit einem Jahr noch viel umfangreicher und übersichtlicher als je zuvor. Mit einem Relaunch startete vor ziemlich genau einem Jahr die schöne neue Online-Welt des SV Werder. Mittlerweile tragen alle Portale - WERDER.DE, WERDER.TV, der Fan-Shop, die Vereinsabteilungen und das Forum - eine einheitliche und moderne Handschrift und repräsentieren damit ein schlüssiges Bild der Marke Werder. Ein einziger Klick genügt, um sich zwischen den verschiedenen Angeboten zu bewegen. Die neuesten Meldungen rund um Werder, mit großformatigen Bildern ansprechend präsentiert auf WERDER.DE. Spielberichte, Pressekonferenzen und exklusive Interviews auf WERDER.TV. Trikots, Kleidung und viele tolle Geschenkideen im Fan-Shop.

Dabei genügt ein einziger Account, um erst das letzte Spiel Revue passieren zu lassen, dann Karten für die nächste Partie zu bestellen und sich schließlich noch mit einem aktuellen Trikot zu versorgen. WERDER.DE gibt es natürlich auch für unterwegs. Das mobile Portal ist für den Gebrauch mit dem Handy optimiert. Zusätzlich steht seit kurzem noch ein besonderes Schmankerl für alle Werder-Fans bereit. Auf die zunehmende Verbreitung von Smartphones hat Werder mit einer eigenen App reagiert. Die Werder-App mit der Raute auf dem Home-Bildschirm - so sind die neuesten Infos rund um den Lieblingsverein mit nur einem Klick erreichbar. Und schön sieht es auch noch aus.

 

N - Nähe, die

So mancher Fan würde ab und an gerne selbst dazwischengrätschen, bei einer Rudelbildung mitmischen oder den Freistoß schnell ausführen. Das ist zwar auch 2011 im Weser-Stadion nicht möglich gewesen, aber die grün-weißen Anhänger sind im Zuge des Umbaus dem Spielgeschehen schonmal sehr viel näher gekommen. Und das hat der Stimmung im Stadion sichtlich gut getan. Mit sieben Siegen aus acht Heimspielen in der Bundesliga lässt sich die Heimstärke im neuen Weser-Stadion sogar in Zahlen ausdrücken. Werder ist Heimspiel-Herbstmeister!

Die Verschiebung der Tribünen in Spielfeldnähe ist aber nicht die einzige Neuerung, die dem Weser-Stadion nach knapp drei Jahren Bauzeit ein ganz neues Gesicht verleiht. „In den letzten Jahren ist viel Herzblut in das Weser-Stadion gesteckt worden", sagte Klaus Filbry, Geschäftsführer Marketing, Management und Finanzen zur offiziellen Fertigstellung. "Das Stadion verfügt jetzt über einen einzigartigen Charakter. Es wurde eine stark verbesserte Aufenthaltsqualität für unsere Fans geschaffen." Dazu tragen vor allem die neuen Hintertor-Tribünen bei, deren Innenleben durch erweiterte Gastronomieangebote und Sanitäranlagen deutlich verbessert wurde.

Aber auch am äußeren Erscheinungsbild hat sich einiges getan: Ein neues Branding lässt das Weser-Stadion in futuristischem Glanz erstrahlen. Dazu passt, dass mit maßgeblicher Unterstützung der Sponsoren EWE und swb aus dem Weser-Stadion ein echtes Sonnenkraftwerk geworden ist. Solarzellen im Umfang von zwei Fußballfeldern und eine neue noch effizientere Heizzentrale sichern die klimafreundliche Zukunft der Heimstätte des SV Werder. Und so haben die ökologischen Umbauarbeiten aus dem Weser-Stadion das werden lassen, was es im übertragenen Sinne immer schon war: eine "Grüne Festung".

O - Osten, der

In die östlichen Regionen der Republik hat der Spielplan den SV Werder Bremen in den letzten Jahren sehr selten geführt - seit einigen Jahren ist kein Verein aus der ehemaligen DDR mehr in der Bundesliga vertreten. Auch deshalb war es für Spieler und Betreuer etwas Besonderes, in diesem Sommer ein Kurztrainingslager in Erfurt abzuhalten. Im Anschluss an den geschätzten wie gefürchteten Aufenthalt auf der Nordseeinsel Norderney ging es für den Werder-Tross weiter in die thüringische Landeshauptstadt. Zwei enge Testspiele gegen die Drittligisten Rot-Weiß Erfurt (2:1) und den Chemnitzer FC (0:0) machten aus der "Erfurt-Tour" einen echten Prüfstein in der Saisonvorbereitung.

Für einen Spieler war das dreitägige Trainingslager allerdings aus einem anderen Grund etwas Besonderes: Clemens Fritz kehrte in seine Heimatstadt zurück. Für Rot-Weiß schnürte er in seiner Jugendzeit bis 1997 und noch einmal von 1999 bis 2001 die Fußballstiefel. Der Rest der Geschichte ist bekannt: Über den KSC und Bayer Leverkusen kam der Blondschopf nach Bremen, wo er seit Jahren absoluter Leistungsträger und mittlerweile auch Kapitän ist (siehe Binde, die).