Dienstagabend: Nachbarschaftsduell in Verden

Werder ist am Dienstagabend zu Gast in Verden. WERDER.TV zeigt die Highights der Partie am Mittwochmorgen.
Profis
Montag, 23.05.2011 // 10:47 Uhr

Nachbarschaftsduell zum Saisonausklang. Werder gastiert bei seinem dritten Testspiel nach Saisonende am Dienstag, 24.05.2011, um 19 Uhr beim FC Verden 04. Für den Bezirksligisten aus dem Bremer ...

Nachbarschaftsduell zum Saisonausklang. Werder gastiert bei seinem dritten Testspiel nach Saisonende am Dienstag, 24.05.2011, um 19 Uhr beim FC Verden 04. Für den Bezirksligisten aus dem Bremer Umland ein absolutes Highlight. Das Stadion "Berliner Ring" ist Schauplatz der Begegnung.

Das Mannschaftsbild der Verdener vor Saisonbeginn.

Der Verein:

Der FC Verden 04 wurde im Juli 2004 gegründet und ging aus der Insolvenz des TSV Verden hervor. Der Club verfügt derzeit über rund 250, meist aktive Mitglieder mit stetig steigender Tendenz. Das Flagschiff der Blau-Weißen ist die erste Herrenmannschaft, die derzeit in der Bezirksliga 3 Lüneburg um den Aufstieg spielt. Besonders stolz ist der Verein auf seine ausgezeichnete „Talentschmiede". In den vergangenen Jahren schafften einige Verdener Jugendspieler den Weg, ergänzt durch so manche Zwischenstation, in den Kader namhafter Vereine wie Schalke 04, VfL Bochum, Fortuna Düsseldorf oder auch Werder Bremen. Deniz Kadah und Dennis Diekmeier um nur zwei von ihnen zu nennen.

Die Gegenwart und der Kader:

Durch die Niederlage der Verdener am Sonntagnachmittag gegen Spitzenreiter Hambergen ist der Meisterschaftszug so gut wie abgefahren. Die Blau-Weißen unterlagen mit 0:2, liegen zwei Spieltage vor Ende der Saison mit vier Punkten Rückstand auf Platz zwei der Tabelle. Der angepeilte Aufstieg in die Landesliga wird nunmehr ein schwieriges Unterfangen. Zur Unterstützung des etatmäßigen Kaders hat Coach Herald Rehorst für den Dienstagabend einige A-Jugendliche berufen. „Das Spiel wird uns kräftemäßig einiges abverlangen. Deshalb brauchen wir einen breit aufgestellten Kader", begründet Mit-Organisator und Team-Kenner Erhard Dreyer die Maßnahme. „Es wird eher eine Laufeinheit für uns, als ein Fußballspiel", so Dreyer weiter. Auflaufen werden auch die beiden torgefährlichsten Akteure der Verdener, Stefan und Jan Twietmeyer. „Jeder ist heiß, alle fiebern dem Event entgegen", sagt Dreyer, der dem Team ein großes Kompliment für ihre professionelle Einstellung macht: „Sie haben das Spiel gegen Werder lange Zeit in den Hintergrund gedrängt, um sich voll auf das Meisterschaftsrennen und die Partie gegen Hambergen zu konzentrieren", so Dreyer.

Den letzten Auftritt in Verden hatten die Werderaner im Jahr 2003 gegen ZSKA Sofia.

 

Stadion:

Die Verdener Heimspielstätte Stadion "Berliner Ring" freut sich am Dienstagabend auf ein weiteres Highlight. „Der Kartenvorverkauf ist sehr gut angelaufen", erklärt Dreyer. Beide Tribünen sollen spätestens am Montagabend komplett ausverkauft sein. „Es gibt aber noch einige Stehplätze. Wir rechnen mit ungefähr 4.000 bis 5.000 Zuschauern", gibt sich Lars Unger von der Burdenski Events GmbH optimistisch.

Vergangenheit:

Einige unvergessene Duelle der Werderaner mit der Verdener Mannschaft gab es bereits. So zum Beispiel Ende August 1987. Der TSV Verden empfing den SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die Mannschaft um Neubarth, Reck, Votava, Riedle und Borowka gewann vor 12.000 Zuschauern mit 4:0 - ein riesiges Erlebnis nicht nur für die Kicker, sondern ganz Verden. Für den TSV lief damals unter anderem der Ex-Werderander Willi Feldhaus auf, dessen Sohn Thorben am Dienstag im Kader des FC Verden 04 steht. Zuletzt gastierten die Grün-Weißen im Jahr 2003 im Stadion „Am Berliner Ring". Im Rahmen des Thöle-Cups trat das Team von Cheftrainer Thomas Schaaf gegen ZSKA Sofia an, musste sich am Ende nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

Übertragung:

Die Höhepunkte der Partie sind ab Mittwochmorgen bei WERDER.TV in der Zusammenfassung zu sehen. Darüber hinaus bietet WERDER.DE wie gewohnt einen Live-Ticker zum Spiel an, der auch mit dem Handy unter mobil.werder.de abgerufen werden kann. Fans sind mit dem Ticker ab 18.45 Uhr immer auf Ballhöhe.

Vorbericht Marco Niesner