Piza und Wesley laufen – Merte und Prödl bleiben drin

Sebastian Prödl und Per Mertesacker absolvierten am Sonntagmorgen in den Katakomben des Weser-Stadions ein individuelles Trainingsprogramm.
Profis
Sonntag, 20.02.2011 // 12:29 Uhr

Ein paar Sonnenstrahlen begleiteten die Trainingseinheit der Profis am Sonntagmorgen. Diese spendeten den Werder-Profis einen Tag nach der bitteren Derby-Niederlage allerdings nur wenig Trost. Zu groß war noch die Enttäuschung über das 0:4 gegen den Nordrivalen. Ein bisschen mehr gute Laune brachte da die Rückkehr zweier Spieler mit sich: Claudio Pizarro und Wesley drehten mit Physiotherapeut Sven Plagge nach ihren Verletzungen wieder einige Runden über den Platz. Zurückgekehrt war Wesley zwar bereits letzte Woche ins Mannschaftstraining, seine Muskelprobleme waren aber noch nicht wieder so gut verheilt, als dass er eine Alternative für den Bremer Kader am Samstag gewesen wäre.

Auf jeden Fall eine Alternative für das nächste Bundesliga-Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen möchte Claudio Pizarro sein. "Natürlich" beantwortete der Peruaner die entsprechende Nachfrage. In den kommenden Tagen will der Torjäger wieder ins Teamtraining einsteigen, um für das Wochenende wieder zur Verfügung zu stehen.

Etwas vorsichtiger muss es hingegen Sebastian Prödl angehen. Der Österreicher hatte Probleme mit der Wadenmuskulatur sowie seinem rechten Hüftbeuger aus Hamburg mitgebracht. "Ich muss in den nächsten Tagen schauen, wie sich das entwickelt. Aber ich bin guter Dinge, dass ich spätestens zum Leverkusen-Spiel wieder fit bin", sagt der Innenverteidiger. Wie der Österreicher arbeitete auch Per Mertesacker am Sonntag statt auf dem Trainingsplatz in den Katakomben des Weser-Stadions und lockerte dort seine Muskulatur.

Rund zwölf Stunden zuvor hatten einige Werder-Anhänger am Samstagabend nach der Rückkehr der Profis aus Hamburg das Gespräch mit dem Team an der Rampe zum Weser-Stadion gesucht - und gefunden (siehe Extra-Bericht). "Die Fanaktion hat uns allen die Zugehörigkeit zu Werder verdeutlicht. Wir waren alle sehr frustriert und haben klar gemacht, dass wir uns im nächsten Spiel den Arsch aufreißen werden, weil uns niemand die Punkte schenken wird", sagte Clemens Fritz. Die neue Trainingswoche mit der Vorbereitung auf das Leverkusen-Spiel beginnt am Montagmorgen um 10 Uhr.