Schmidt fällt gegen Hoffenheim aus

Die Werder-Profis absolvierten am Donnerstag eine weitere intensive Trainingseinheit vor dem Rückenrundestart gegen die TSG Hoffenheim.
Profis
Donnerstag, 13.01.2011 // 17:16 Uhr

Die Trainingswoche der Werder-Profis geht allmählich schon wieder dem Ende entgegen. Der Rückrundenstart gegen die TSG Hoffenheim am Samstag, 15.01.2011, um 15.30 Uhr steht unmittelbar vor der Tür ...

Die Trainingswoche der Werder-Profis geht allmählich schon wieder dem Ende entgegen. Der Rückrundenstart gegen die TSG Hoffenheim am Samstag, 15.01.2011, um 15.30 Uhr steht unmittelbar vor der Tür. Einer wird den Werderanern am Wochenende allerdings nicht zur Verfügung stehen: Außenverteidiger Dominik Schmidt fehlte nach dem Trainingsabbruch gestern auch beim Donnerstagstraining und wird bis zum Anpfiff am Samstag nicht mehr rechtzeitig fit werden. Nach einer weiteren Untersuchung am Mittwochnachmittag stand fest: Ein Muskelfaserriss im hinteren Bereich des rechten Oberschenkels macht den Einsatz des 23-Jährigen gegen die TSG 1899 unmöglich. 

Trotz des Ausfalls einer Defensivoption blickte Thomas Schaaf auf der Pressekonferenz Donnerstagmittag positiv auf die letzten intensiven Trainingstage zurück. "Insgesamt haben wir sehr gut gearbeitet, die Dinge angepackt und im Training gut umgesetzt. Was bislang nicht damit harmonisierte, das waren die Testspielergebnisse", so der Coach. An der konzentrierten Einstellung der Werder-Profis änderte das nichts. Sie sind weiter bestrebt, eine bessere Halbserie hinzulegen, als es noch in der Hinrunde der Fall war. "Bei jedem Training sieht man, wie aktiv die Mannschaft die Einheiten bestreitet und wie sehr sie gewillt ist, die Dinge besser zu machen. Ich hoffe, dass das am Samstag auch im Spiel gelingt", so Schaaf im Hinblick auf das Wochenende. Diese Ansicht unterstrich auch Geschäftsführer Klaus Allofs, der keinen Zweifel daran hat, dass auch nur irgendein Spieler die Situation vor dem Rückrundenstart falsch einschätzt. "Jeder ist konzentriert. Ich habe keinen gesehen, der verbittert herumgelaufen ist, sondern vielmehr mit dem Blick nach vorne gerichtet."

Noch Tickets erhältlich

Nach vorne blicken werden die Profis auch am Samstag im Spielertunnel. Dann warten im Weserstadion bis zu 36.000 Zuschauer auf den Einmarsch der Teams. Einige wenige Karten sind derzeit noch erhältlich. Die Dichte im Auswärtsfanblock wird sich allerdings in Grenzen halten. Lediglich rund 100 Hoffenheimer Anhänger werden den weiten Weg in den Norden antreten. Dass die Zuschauerkapazität im Weserstadion nach der Winterpause nicht schon mehr als 36.000 Plätze beträgt, liegt derweil an den extremen Witterungsbedingungen in der Winterpause. "Seitdem wir bauen, werden die Winter immer härter. Da kann man nichts machen", kommentierte Allofs die Tatsache, dass zum Hoffenheim-Spiel die Arbeiten in den vergangenen zwei Wochen nicht zu hundert Prozent planmäßig vonstatten gehen konnten und der Oberrang auf der Osttribüne somit erst zum Bayern-Spiel freigegeben werden soll.