Erneute Zwangspause für Borowski: "Ich beeile mich"

Das rechte Sprunggelenk macht wieder Probleme: Tim Borowski droht für das Frankfurtspiel auszufallen.
Profis
Sonntag, 03.04.2011 // 13:58 Uhr

Das Verletzungspech bleibt ihm treu. Wieder musste Tim Borowski am Samstagnachmittag vorzeitig das Feld verlassen. Dem Mittelfeldmann bleibt in dieser Spielzeit einfach nichts erspart. "Es ist schon brutal, wie oft es mich in dieser Saison getroffen hat. Und wer mich kennt, weiß, wie weh es mir getan hat, nicht spielen zu können", hatte ‚Boro‘ noch vor dem Stuttgart-Spiel erklärt. Von möglichen 2520 Minuten stand der 30-Jährige genau 600 Minuten in der Bundesliga für Werder auf dem Platz. Und nun droht ihm eine erneute Zwangspause. „Ich habe wieder einen Schlag auf den operierten Knöchel bekommen", erklärte Borowski am Sonntagmorgen etwas geknickt. Dass das nächste Spiel bereits am Freitagabend ansteht, kommt dem Bremer dabei nicht unbedingt zu gute. „Momentan habe ich noch nicht so ein gutes Gefühl", sagte ‚Boro‘, dessen Gelenkbeweglichkeit derzeit arg eingeschränkt ist. Dennoch will der 30-Jährige die Hoffnung, Werder in Frankfurt helfen zu können, längst nicht aufgeben. „Es kann sich in der Woche ja noch einiges verändern. Ich beeile mich."

Den Schritt zurück ins Mannschaftstraining hat unterdessen Kevin Schindler bereits hinter sich. Der 22-Jährige kehrte einen Tag nach dem 1:1-Unentschieden gegen den VfB Stuttgart zurück auf den Platz. Der Stürmer hatte unter der Woche nur individuell arbeiten können, nachdem er beim Testspiel in Rehden einen Schlag auf das gerade erst wieder geheilte Knie abbekommen hatte. „Eine Vorsichtsmaßnahme", wie Schindler es selbst beschrieben hatte. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen will er die liegengelassenen Punkte vom Wochenende am Freitag dann in Frankfurt holen. „Wir sind zusammengewachsen, trainieren besser, die Stimmung ist gut", bestätigte auch Werders Kapitän Torsten Frings und verwies dabei auf Werders Serie von mittlerweile fünf ungeschlagenen Spielen und die gute Moral der Truppe. „Auch ein 0:1 kann uns momentan nicht mehr zurückwerfen. Wir haben als Mannschaft überzeugt, vor einigen Wochen hätte uns das noch das Genick gebrochen."

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