„Für mich zählt nur, dass ich zurückkomme“

Daniel Jensen im Champions-League-Spiel bei Inter Mailand.
Profis
Dienstag, 05.04.2011 // 16:19 Uhr

Als Daniel Jensen am Dienstagmittag aus der Kabine kam und einige Fans nach einem Autogramm des Dänen fragten, machte sich ein kleines Lächeln auf dem Gesicht des Dänen breit...

Als Daniel Jensen am Dienstagmittag aus der Kabine kam und er von einigen Fans nach einem Autogramm gefragt wurde, machte sich ein kleines Lächeln auf dem Gesicht des Dänen breit. Nicht erstaunlich, war es in den letzten Monaten doch recht ruhig geworden um den 31-Jährigen, der in den letzten Spielzeiten immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. Aufgrund von Knieproblemen konnte er auch in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel für Werder absolvieren. „Die Verletzung ist erst durch meine Probleme an der Achillessehne aufgetreten", erklärte Jensen den anwesenden Medienvertretern am Weser-Stadion. „Dadurch habe ich das Knie beim Laufen falsch belastet und muss deshalb jetzt an meiner Lauftechnik feilen, damit die Probleme nicht mehr auftauchen."

"Es geht voran"

Dafür, dass die Knieprobleme nicht mehr auftauchen und ihm das Verletzungspech endlich mal wieder langfristig den Rücken kehrt, kämpfte der Däne zuletzt in seiner dänischen Heimat und hofft nun auf ein baldiges Comeback - wenngleich zunächst nur auf dem Trainingsplatz im Kreise seiner Teamkollegen. „Es geht voran", konnte er am Dienstag von erkennbaren Fortschritten berichten. „Ich habe in den letzten Tagen bereits zwei Mal auf dem Platz gestanden, konnte Steigerungsläufe absolvieren und habe auch mit dem Ball gearbeitet. Es ist auf jeden Fall der richtige Weg und mein erstes Ziel ist es, wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen", freute sich Jensen.

Wann er hinter dieses Ziel tatsächlich einen Haken machen kann, ist zwar noch unklar, dennoch hat der Däne die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass zu seinen bisher elf Bundesliga-Einsätzen in dieser Spielzeit noch weitere dazu kommen werden. „Ich halte es für möglich, jedenfalls ist es realistischer, als noch vor drei Wochen", erklärte der Mittelfeldspieler hoffnungsfroh. Kein Wunder, dass es im Hinblick auf den im Sommer auslaufenden Vertrag für die Zukunft derzeit nur ein Ziel geben kann. „Für mich zählt momentan nur, dass ich zurückkomme."