Jeder für jeden

Mirko Votava im Viererketten-Gespräch

Für die U 19 geht es in der Rückrunde um den Klassenerhalt (Foto: Rospek).
Junioren
Dienstag, 20.12.2016 // 12:07 Uhr

Von Marcel Kuhnt und Maximilian Prasuhn

Das Jahr 2016 neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu. Es ist also an der Zeit, ein sportliches Fazit für die Hinserien der Werder-Teams zu ziehen. WERDER.DE traf sich mit den Trainern des Leistungszentrums und der Frauen-Teams und ließ die erste Saisonhälfte Revue passieren. Im Interview-Format Viererkette beantworteten diese drei allgemeine Fragen sowie eine speziell auf ihr Team zugeschnittene. Heute: Trainer Mirko Votava und seine U 19.

Das hatten sich Trainer Mirko Votava und seine Spieler sicherlich anders vorgestellt: Zur Winterpause rangiert Werders U 19 auf dem vorletzten Tabellenplatz - und das als amtierender Norddeutscher Meister. Den enttäuschenden Saisonstart haben die Nachwuchsspieler der Grün-Weißen jedoch inzwischen überwunden, die Formkurve zeigt nach oben. So konnte man zuletzt sogar dem Tabellenführer Hertha BSC die Stirn bieten und musste erst spät den Ausgleichstreffer hinnehmen. Die letzte Konsequenz, so ein Spiel am Ende auch noch zu gewinnen, sei laut Trainer das Ziel für die Rückserie.

Wenn man in so einen Negativlauf reinkommt, muss man die Ärmel hochkrempeln.
Mirko Votava, Trainer der U 19

Was für ein Fazit kann Werders U 19 ziehen?

Mirko Votava: "Wir sind schlecht in die Saison reingekommen, das hatte aber mehrere Ursachen. Wir hatten viele gesperrte und verletzte Spieler. Die Mannschaft musste oft gewechselt werden, konnte sich so nur schwer finden. Uns fehlte auch die Leichtigkeit aus der vorherigen Saison, in der wir Norddeutscher Meister wurden. Das ist jetzt mit der Zeit aber besser geworden. Die letzten Spiele waren da schon deutlich ansehnlicher. Gegen den Spitzenreiter Hertha haben wir lange geführt, haben dann leider nur einen Punkt geholt und das war auch unser Manko der Hinserie – die letzte Konsequenz hat gefehlt."

Wer war die positive Überraschung der Hinserie?

Mirko Votava: "Positiv ist, wenn beispielsweise Jungs aus der U 17 hochkommen und sich direkt einen Stammplatz verdienen. Aber auch Spieler wie Simon Straudi, den wir aus Südtirol geholt hatten und der lange nicht spielberechtigt war, ist eine positive Überraschung. Der hat sich am Ende noch gefunden und gute Spiele gemacht. Oder auch Justin Plautz und Luca Horn: das sind Spieler, die man herausheben kann, obwohl wir als Mannschaft insgesamt inzwischen gut funktionieren."

Wie sehen eure Ziele für die Rückserie aus?

Mirko Votava: "Wir müssen die letzte Konsequenz in unseren Aktionen trainieren. Es sind viele Kleinigkeiten - auch neben dem Platz - die sich summieren und zu unserer jetzigen Situation führen. Wir müssen versuchen, das alles zu bewerkstelligen. Wenn wir das hinbekommen, dann werden die Jungs sich befreien. Mit der Qualität, die die Mannschaft hat, können wir das schaffen."

Wie geht ihr mit der neuen Situation, dem Abstiegskampf, um?

Mirko Votava: "Es ist natürlich nicht so einfach, auch für die Mannschaft. Die kennen diese Situation ja gar nicht so richtig. Wenn man in so einen Negativlauf reinkommt, muss man die Ärmel hochkrempeln. Da muss auch die letzte Konsequenz in allen Bereichen vorhanden sein. Wenn wir auf den Platz gehen, müssen wir 100 Prozent geben. Jeder muss für den anderen da sein."

 

Neue News

Anlaufen für die Vorbereitung

12.07.2018 // Junioren

"Fokus auf unsere Spielweise"

11.07.2018 // Junioren

Bestens vorbereitet

26.06.2018 // Junioren

Grün-weiße Abiturienten

25.06.2018 // Junioren