Höchste Qualifikation für Werders Nachwuchs

Björn Schierenbeck (Direktor Leistungszentrum / Frauenfußball / Fußballschule) gratuliert Henning Kostro (li.) zum erfolgreichen Abschluss.
Junioren
Montag, 25.11.2013 // 17:34 Uhr

Die Weiterbildungsseminare „Sportphysiotherapeut des DSB" wurden vor und 30 Jahren mit dem Ziel ins Leben gerufen, entsprechend vorgebildeten Sportphysiotherapeuten praxisbezogene Techniken und Fertigkeiten zu vermitteln, die den Erfordernissen der Athletenbetreuung im modernen Hochleistungssport gerecht werden. Nach einem erfolgreichen Eignungstest wartet auf die Teilnehmer ein vielseitiges Weiterbildungsprogramm. Bewegungstherapie, Bewegungsschemata, Elektrotherapie, Thermotherapie und auch die Psychologie sind nur einige Themenfelder, mit denen sich die angehenden Absolventen intensiv befassen müssen.

Die Ausbildung zum Sportphysiotherapeuten des DOSB ist die höchstmögliche Qualifikation, die ein Sportphysiotherapeut in Deutschland erlangen kann. Nach Sven Plagge, Physiotherapeut von Werders Bundesliga-Mannschaft, hat nun ein zweiter Grün-Weißer die Weiterbildung erfolgreich absolviert: Henning Kostro, Physiotherapeut im WERDER Leistungszentrum.

„Die Weiterbildung zum Sportphysiotherapeuten des DSB ist eine der schwierigsten und anspruchsvollsten Ausbildungen auf diesem Gebiet, zu der lediglich Teilnehmer zugelassen werden, die seit Jahren im Hochleistungssport tätig sind. Der erfolgreiche Abschluss ist ein besonderer Leistungsnachweis für Henning Kostro und unterstreicht noch einmal die Qualifikation vom gesamten medizinischen Teams des WERDER Leistungszentrums", erklärt Björn Schierenbeck, Direktor Leistungszentrum / Frauenfußball / Fußballschule.

Seit Ende der 70er Jahre haben lediglich rund 1.000 Teilnehmer diesen höchstmöglichen Qualifikationsgrad für Sportphysiotherapeuten erreicht, der die Absolventen dazu berechtigt Sportlerinnen und Sportler auch bei den Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften zu betreuen.