U16 verpasst dritte Regionalliga-Meisterschaft in Folge

Wechselt zur kommenden Saison von Werders U16 zur U17: Trainer Marco Grote.
Junioren
Montag, 17.06.2013 // 09:25 Uhr

Werders U16 hat die dritte Regionalliga-Nord-Meisterschaft in Folge verpasst. Im letzten Saisonspiel bei der U17 von Eintracht Braunschweig verlor das verjüngte grün-weiße Team um Trainer Marco Grote am Sonntag, 16.06.2013, mit 1:4 - dabei hätte schon ein Unentschieden gegen die bis dahin zweitplatzierten Niedersachsen für den erneuten Regionalliga-Titel gereicht.

In den ersten 40 Minuten waren die Bremer zunächst die aktivere Mannschaft, konnten aber ihre zwei guten Möglichkeiten nicht zur Führung nutzen, sodass es mit 0:0 in die Halbzeitpause ging. Ein Doppelschlag der Gastgeber, zu Beginn der zweiten Halbzeit, ebnete dann den Weg zu Braunschweigs drei Punkten. Das 0:3 in der 70. Minute und zwei gelb-rote Karten (69./76.) machten eine späte Aufholjagd schließlich unmöglich. Zwar konnten der SVW trotz zweifacher Unterzahl in der Schlussminute noch den 1:3-Anschluss herstellen, Braunschweig besiegelte aber dann mit dem vierten Treffer in der Nachspielzeit die Werder-Niederlage. „Das verlorene Spiel haben wir uns selbst zuzuschreiben. Das erste und zweite Tor haben wir selbst verschuldet und müssen uns da an die eigene Nase packen. Braunschweig ist aber auch alles andere als eine schlechte Mannschaft, gegen die man auch mal verlieren kann. Es ist natürlich schade für die Jungs. Es wäre schön gewesen, sie hätten sich für die tolle Saison belohnen können", wusste Grote die Niederlage einzuordnen.

Für den bisherigen U16-Trainer war es das letzte Spiel in der Regionalliga Nord. In der nächsten Saison wechselt er in den Trainerstab von Werders U17. Der zweifache B-Junioren-Meistertrainer bleibt also den Grün-Weißen erhalten: „So viel ändert sich ja für mich nicht. In der kommenden Saison geht es nun halt in der U17 weiter. Da gilt es eben auch überregional weiterhin gute Leistungen zu zeigen. Ich möchte auch da zu einer erfolgreichen Nachwuchsförderung des SV Werder beitragen", blickt Grote erwartungsfroh in die Zukunft.

von Marcel Schmidt