Werders Frauen empfangen Schlusslicht Büppel

Saskia Mauckisch trifft am Sonntag mit Werders Fußballerinnen auf die TuS Büppel.
Frauen
Donnerstag, 19.03.2009 // 11:19 Uhr

Tabellenführer gegen Tabellenschlusslicht: Die Rollen vor dem Duell in der Regionalliga Nord zwischen Werder Bremen und dem TuS Büppel am Sonntag, 22.03.2009, sind klar verteilt. Während Werder mit vier Siegen in die zweite Saisonhälfte startete und die Tabellenführung ausbaute, erwischte Büppel einen denkbar schlechten Start ins Jahr 2009. Zum Auftakt setzte es im Pokal eine deutliche 1:8-Niederlage gegen den SuS Timmel und auch in der Liga lief es nicht besser. Nach einem 1:5 gegen Bergedorf und einen noch deutlicheren 1:7 gegen Burg Gretesch trägt man die Rote Laterne mit sich rum.

 

Seit dem vergangenen Wochenende zeigt die Leistungskurve jedoch wieder nach oben. Mit 4:1 gewann TuS gegen den VfL Oythe und darf wieder Hoffnung schöpfen. Einen dementsprechend engagierten Gegner erwartet Werder-Trainerin Birte Brüggemann ab 15 Uhr auf dem Sportgelände am Bremer Weser-Stadion: "Sie werden alles daran setzen, an den Erfolg anzuknüpfen und da unten raus zu kommen. Diese Liga ist so unberechenbar, da gibt es an fast allen Spieltagen Überraschungen", warnt die DFB-Fußball-Lehrerin und erinnert sich an die zurückliegenden Partien. "Dass wir gegen Jesteburg und Gretesch als Sieger vom Platz gegangen sind, war auch ein wenig Glück. Die Spiele hätten auch anders ausgehen können."

 

Dass ihre Mannschaft, die das Hinspiel mit 4:0 gewann, die Favoritenrolle innehat, weiß aber auch Birte Brüggemann: "Das ist doch angesichts der Tabelle klar. Aber mit dem Druck können wir umgehen. Das haben die letzten Spiele auch gezeigt. Das Selbstvertrauen ist groß und wir waren in jeder Partie bis zum Schlusspfiff hoch konzentriert."

 

Einige Stunden zuvor ist auch Werders zweites Frauenteam in der Verbandsliga Bremen gefordert. Um 11 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Thomas Gefken den Tabellensechsten ATSV Sebaldsbrück auf dem Sportgelände am Weser-Stadion.

 

Norman Ibenthal