1:3 – Potsdam eine Nummer zu groß

Alicia Kersten und die B-Juniorinnen verloren das DM-Finale mit 1:3
Frauen
Samstag, 30.05.2015 // 14:58 Uhr

Die positive Nachricht zuerst: Die B-Juniorinnen des SV Werder sind deutscher Vizemeister! Für einen Meilenstein reichte es aber am Ende nicht. Turbine Potsdam sicherte sich auf Bremer Boden den Meistertitel dank eines 1:3 (0:2) Erfolgs gegen die Grün-Weißen. Frühzeitig mussten die Werderanerinnen einen Rückstand hinnehmen. In der zweiten Hälfte gelang Stefanie-Antonia Sanders der Anschlusstreffer. Für mehr reichte es nicht. Dennoch kann das Team um Trainer Alexander Kluge auf eine mehr als erfolgreiche Saison zurückblicken und stolz auf den Vizetitel sein. WERDER.de liefert alle Infos rund um das Spiel:


Das Spiel:

Höhepunkte der 1. Halbzeit:

2. Minute: Schrecksekunde für die Werder-Mädchen. Kössler läuft völlig frei auf Bockhorst zu. Doch die Werder-Keeperin bleibt ganz cool und pariert.

13. Minute: Wieder ist es die Potsdamerin Kössler. Ihr Schuss trifft aber nur das Außennetz. Werder noch mit zu viel Respekt vor den spielstarken Gästen.

23. Minute: Das hat sich leider angedeutet. Ausgerechnet in einer Phase wo sich die Bremerinnen langsam fingen tanzt Nowotny auf links zwei Abwehrspielerinnen aus und macht das 0:1.

28. Minute: Das ist jetzt zu einfach! Ein weiter Ball wird lang und länger und findet Kössler, die jetzt keine Probleme hat zum 0:2 einzuschieben.

35. Minute: Endlich wurde es mal gefährlich durch einen Werder-Angriff! Die Ecke von Kersten findet den Kopf von Suderburg. Torhüterin Fischer ist aber auf dem Posten.

Höhepunkte der 2. Halbzeit:

55. Minute: Das Spiel verflacht total. Werder kommt nicht nach vorne und Potsdam verwaltet das Ergebnis weitestgehend.

62. Minute: Kössler kommt über rechts und findet in der Mitte Friedl, die den Ball aus kurzer Distanz aber weit über den Bremer Kasten schießt.

63. Minute: Na bitte!!! Da ist der Anschlusstreffer durch Sanders, die mit einer tollen Einzelaktion und einem satten Flachschuss Werder wieder ran bringt.

64. Minute: Das gibt es doch nicht! Eben fällt noch der Anschlusstreffer und jetzt steht es 1:3. Potsdam ist eiskalt. Reinkober hat in der Mitte keine Mühe wieder einen zwei Tore Vorsprung herzustellen.

74. Minute: Lührßen kann sich mal auf links durchsetzen und fordert Fischer zu einer starken Parade auf. Werder lebt noch!

77. Minute: Jetzt muss sich Bockhorst lang machen und kann einen Kössler-Schuss zur Ecke abwehren.


Stimmen zum Spiel:

Alexander Kluge: „Wir sind sehr nervös in die Partie gekommen und haben durch blöde Fehler die Gegentore bekommen. In der zweiten Halbzeit war das wesentlich besser. Schade, dass nach unserem Anschlusstreffer dann das dritte Gegentor fiel. Dennoch war es für die Mädchen heute ein absolutes Highlight hier spielen zu dürfen".

Stefanie-Antonia Sanders: „Es war für uns heute ein besonderes Gefühl vor dieser Kulisse zu spielen. Sicher war es auch neu und wir mussten uns erst einmal daran gewöhnen. Trotz der Niederlage heute können wir sehr stolz sein, dass wir es bis ins Finale geschafft haben.".

Giovanna Hoffmann: „Es ist wohl das schlimmste Gefühl beim Finale nur zugucken zu müssen weil man verletzt ist. Ich freue mich trotzdem einerseits, dass ich noch bei der Mannschaft sein und sie anfeuern konnte".


Werder-Spielerin des Spiels:

Stefanie-Antonia Sanders: Die Werderanerin versuchte sich oft gegen die dichte Defensive de Potsdamerinnen durchzuwühlen. Einmal hat es auch geklappt, als sie den Anschlusstreffer erzielte. Insgesamt fehlte dem Team aber die nötige Durchschlagskraft.


Die Statistik:

Werder Bremen: Bockhorst - Kersten, Suderburg (41. Lieberum), Klingelhöfer, Schnäckel (78. Böttcher) - Lührßen, Meyer, Wichmann (78. Siegel), Botzum  - Sanders, Zabel (65. Peters)

Turbine Potsdam: Fischer - Hörnke, Lehwald, Krug, Reinkober (70. I. Möller ), Chmielinski, May, Friedl, Nowotny ( 79. Albert), Hipp, Kössler

Tore: 0:1 Nowotny (23.), 0:2 Kössler (28.), 1:2 Sanders (63.), 1:3 Reinkober (64.)

Gelbe Karte: Krug (Potsdam)

Schiedsrichterin: Ines Appelmann

Stadion „Platz 11": 440 Zuschauer


Colin Hüge