Ausrüster KAPPA verlängert mit Werder bis 2009

Peter Schmidt (Mitte) überreichte Klaus Allofs (re.) und Manfred Müller zwei Trikots mit den jeweiligen Namenszügen, sowie den Rückennummern 2000 und 2009, die an die Jahreszahlen der gemeinsamen Zusammenarbeit erinnern sollen.
Business
Donnerstag, 27.10.2005 // 15:19 Uhr

Werder Bremen GmbH & Co. KG aA - vertreten durch die ISPR GmbH/Sportfive GmbH - und Kappa Deutschland GmbH haben ihre erfolgreiche Partnerschaft um weitere drei Spielzeiten bis zum Ende der Saison 2008/2009 verlängert.

Werder Bremen GmbH & Co. KG aA - vertreten durch die ISPR GmbH/Sportfive GmbH - und Kappa Deutschland GmbH haben ihre erfolgreiche Partnerschaft um weitere drei Spielzeiten bis zum Ende der Saison 2008/2009 verlängert. In einer Pressekonferenz am Donnerstagmittag gaben die Werder-Geschäftsführer Manfred Müller und Klaus Allofs sowie der Geschäftsführer der Kappa Deutschland GmbH, Peter Schmidt, die weitere Zusammenarbeit bekannt. "Unsere Zusammenarbeit mit Werder Bremen ist seit der Saison 2000/2001 eine Erfolgsstory, die beide Partner unbedingt weiterführen wollen. Wenn ein Champions-League-Verein wie Werder Bremen uns vertraut, dann ist das als Sportmodehersteller eine der größten Auszeichnungen, die man erreichen kann!", sagte Schmidt.

 

Auch Werder Bremen freut sich auf die Vertiefung der Partnerschaft: "Werder steht für Kontinuität, insofern haben wir uns trotz anderer Angebote für Kappa entschieden. Wir haben mit unserem Ausrüster sehr gute Erfahrungen gemacht und profitieren nicht zuletzt beim Trikotverkauf vom modischen Design. Auch unsere Fans honorieren die innovativen Ideen. In den letzten Jahren verkaufen wir immer mehr Trikots, ich bin zuversichtlich, dass wir demnächst die Marke von 50.000 Stück knacken."

 

Aus sportlicher Sicht fügte Klaus Allofs an: "Mit Kappa spielen wir nicht nur gut Fußball, sondern wir sehen auch noch gut aus. Zusammen mit den Designern unseres Partners haben wir immer wieder neue Trends entworfen, die inzwischen ihre Nachahmer finden, wenn man bedenkt, dass die komplette deutsche Olympia-Mannschaft in grün-orange im Winter nach Turin fahren wird." Der ehemalige Nationalstürmer weiter: "Die Spieler sind froh, dass sie weiter in Kappa spielen können". Und das gilt laut Allofs nicht nur für die Bremer Bundesliga-Profis. "Wir beobachten, dass gerade in den letzten Jahren der Wunsch nach einem Trikottausch bei den Gegenspielern immer größer wird. Unsere Spielkleidung ist sehr beliebt. Sogar Ronaldinho wollte unbedingt eins mitnehmen", so Allofs.

 

Der Ausrüstervertrag ist weitreichend: Neben den Top-Stars wie Miroslav Klose, Tim Borowski, Johan Micoud, Torsten Frings und Ivan Klasnic werden auch alle anderen Sportler des Vereins, bis hin zu den Förder- und Jugendgruppen, die hochwertige Sportbekleidung mit dem berühmten Markenzeichen tragen. Über Details in Umfang und Höhe der einzelnen Vertragsleistungen wurde gegenseitiges Stillschweigen vereinbart; sie liegen jedoch im Gesamten deutlich über dem vorherigen Kontrakt und sind zudem vom sportlichen Erfolg der Lizenzmannschaft abhängig.

 

Die hautnahe Beziehung zwischen KAPPA und Werder Bremen wurde in der Saison 2000 begründet. Auffällig waren schon zu der Zeit die außergewöhnlich innovativen Designideen und die körperbetonte Schnittform der Trikots. Mit der nun fünften Evolutionsstufe der Trikots mit dem bezeichnenden Namen „Kool Kombat“ zählt dieser Artikel bei den Fans zu den begehrtesten Sammlerobjekten.

 

Die 1. Stufe im Jahr 2000 kam mit dem Slogan „Stop Stopping“ bei der italienischen Nationalmannschaft zum Einsatz. Dahinter steckt die Idee, dass die Spieler nicht mehr so leicht vom Gegenspieler am Trikot festgehalten werden können. In zweiter Linie spielen natürlich die besonderen designtechnischen Aspekte eine große Rolle, ganz nach dem KAPPA Motto „football goes fashion“.

 

So wurde für die Saison 2003/2004 mit dem Farbton Mandarin (leuchtendes Orange) eine attraktive Zusatzfarbe in die Outfits gebracht, die symbolisch für den erfrischenden Offensivfußball und die südländische Spielfreude der Hanseaten steht. Das Trikot avancierte zum Bestseller und mit der Kombination aus Grün, Weiß und Orange konnte Werder Bremen schließlich mit dem Double 2004 die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte feiern. Auch die Saison 2004/2005 mit dem Erreichen der Champions-League stand ganz im Zeichen des Offensivfußballs. Pate stand dafür das in der Bundesliga außergewöhnliche Trikot in weiß mit grünem Diagonalstreifen.

 

In dieser Saison brach das Trikot „Papageizwei" mit der Teilung auf der Brust bis zum jetzigen Zeitpunkt erneut alle Absatzrekorde und sorgte durch das auffällige Design für viel Aufsehen in den Medien und bei den Fans. Kurz vor dem Start der Champions-League wurden die Spieler von Werder Bremen mit einer Weiterentwicklung des silber/roten Eventtrikots überrascht. Dabei wurden die KAPPA-Logos großflächig auf den Ärmeln und auf der Short als Designelement ohne Outline direkt auf den Stoff gedruckt, um die Spieler noch dynamischer erscheinen zu lassen. In der Bundesliga kann diese Design-Variante aufgrund der Trikotrichtlinien leider nicht gespielt werden und findet sich hier leicht abgewandelt wieder.

 

„Auch für die nächsten drei Spielzeiten mit Werder Bremen werden wir gemeinsam mit der sportlichen Leitung, den Marketingabteilungen und den KAPPA Designteams wieder spektakuläre Spiel- und Trainingsoutfits entwickeln. Werder und KAPPA gehören auch aufgrund dieser engen, partnerschaftlichen Verbindung einfach zusammen.“, so Cornelia Schmidt, Geschäftsführerin KAPPA Deutschland.

 

KAPPA rüstet neben Werder Bremen momentan den UEFA Cup Teilnehmer Feyenoord Rotterdam, den FC Kopenhagen sowie den Londoner Traditionsverein Tottenham Hotspur aus. In der 1. Bundesliga kickt auch das Team vom 1. FC Kaiserslautern in den körperbetonten Dresses. International kämpfen die Nationalmannschaften von Wales und Slowenien in KAPPA Trikots um den Einzug in die Endrunden bei Europa- und Weltmeisterschaften.

 

Die Sportmodemarke KAPPA wurde in 1967 in Italien gegründet. Das weltweit bekannte Firmenlogo entstand bei einem Fotoshooting als sich zwei Models, Rücken an Rücken sitzend, vom Studiostress erholten. Heute steht dieses Logo symbolisch für die gegenseitige Fairness und Anerkennung im Sport und bei den alltäglichen Herausforderungen. Als weltweit agierende Sportmodemarke setzt sich KAPPA für diese positive Grundhaltung ein, die mit dem Slogan „Bleib sportlich“ bzw. „be a good sport“ kommuniziert wird.