"Es tut uns sehr leid für die Fans und für die ganze Stadt"

Die Stimmen zur Heimniederlage und zum Abstieg

Niklas Moisander findet nach der Niederlage nur schwer die Worte.
Niklas Moisander findet nach der 2:4-Niederlage nur schwer die Worte (Foto: nordphoto).
Profis
Samstag, 22.05.2021 / 19:15 Uhr

Von Anne Gossner und Marie Berner

Der SV Werder Bremen steigt nach der 2:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach in die 2. Bundesliga ab (zum Spielverlauf). In seinem letzten Spiel für die Grün-Weißen kämpft Niklas Moisander mit den Tränen: "Das alles ist ganz schwierig in Worte zu fassen. Das ist ein trauriger Tag für die ganze Stadt, die Fans und den Verein." Auch Cheftrainer Thomas Schaaf, der für das letzte Spiel zurück ins Team geholt wurde, ist seine Enttäuschung deutlich anzumerken: "Wir haben versucht nochmal eine Wende reinzukriegen. Das ärgert uns alle und mich am meisten."

WERDER.DE fasst die Stimmen der Werderaner zusammen.

Zum Spielverlauf:

Ömer Toprak nach Gladbach
Ömer Toprak nach der Niederlage gegen Gladbach (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: "Wir geraten heute ganz schnell in Rückstand. Und wir haben es aber letztendlich nicht mehr geschafft, zurückzukommen. Das ganze Team ist für dieses Ergebnis verantwortlich. Wir waren nach dem Spiel gegen Bielefeld in einer guten Ausgangslage und seitdem haben wir nicht mehr gewonnen. Und dann ist es auch schwierig zu sagen, dass wir es verdient hätten, in der Liga zu bleiben."

Thomas Schaaf: "Wenn wir den Spielverlauf sehen, ist es natürlich schwer. Wir haben es leider nicht so hinbekommen, wie wir uns das erhofft haben. Es hilft dann auch nicht, wenn man so früh in Rückstand gerät. Wir waren dann ein bisschen besser im Spiel, aber müssen dann natürlich auch den Ausgleich machen. Das hätten wir gebraucht. Die Entschlossenheit hat uns dann auch einfach gefehlt. Nach dem 0:2 wird’s dann natürlich schwer. Letztendlich haben wir uns dann zu spät gewehrt."

Frank Baumann: "Die Leistung war über weite Strecken schon sehr enttäuschend. Wir haben ein bisschen gebraucht, um ins Spiel reinzukommen. Wir müssen dann den Ausgleich machen, aber bekommen dann direkt nach Beginn der zweiten Hälfte das 0:2. Wir haben unserer Aufgabe dann auch einfach nicht erledigt."

Zum Abstieg:

Hängende Köpfe bei Josh Sargent und Manuel Mbom (Foto: nordphoto).

Niklas Moisander: "Es ist alles ganz schwierig in Worte zu fassen. Das ist ein trauriger Tag für die ganze Stadt, die Fans und den Verein. Sie haben uns in den letzten Jahren fantastisch unterstützt. Ich kann nur sagen, dass es uns sehr leidtut. Dieser Verein gehört in die erste Liga, aber am Ende war es dann einfach nicht genug. Es tut uns sehr leid für die Fans und für die ganze Stadt Bremen."

Thomas Schaaf: "Mir fällt es sehr schwer. Am Ende ist es immer schwer, etwas zu sagen. In der Kabine herrscht absolute Stille. Wir brauchen jetzt auch nicht über morgen reden, das heute hier reicht. Wir haben versucht, nochmal eine Wende reinzukriegen. Das ärgert uns alle und mich am meisten. Wir wissen, dass der Verein mit der Stadt lebt und wir eine enge Verbindung haben. Dass wir jetzt diesen Weg gehen müssen, tut uns sehr weh und den Fans natürlich auch. Wir sind alle sehr enttäuscht, aber es bleibt eben dabei."

Frank Baumann: "Da ist eine brutale Enttäuschung da. Für jeden, der hier arbeitet, für jeden, der hier mitfiebert. Das muss man erstmal sacken lassen. Ich will die Schuld nicht woanders hinschieben. Ich trage die Gesamtverantwortung und für die Rahmenbedingungen. Aber man muss deutlich hervorheben, dass Thomas Schaaf alles in seiner Macht stehende getan hat. Aber die Situatuon ist sehr schwer zu verarbeiten und sehr schwer in Worte zu fassen."

 

 

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