Vorbericht: Werder ohne Pasanen, Gladbach mit Lisztes

Miro Klose hofft am Dienstag gegen Mönchengladbach auf eine ähnliche Lufthoheit wie beim 2:0-Heimsieg im Februar.
Profis
Donnerstag, 01.01.1970 // 01:00 Uhr

Werder Bremen wird im Auswärtsspiel am Dienstag, 20.09.2005, um 20 Uhr bei Borussia Mönchengladbach ein weiteres Mal auf seinen Innenverteidiger Petri Pasanen verzichten müssen. Der Finne, der bereits für das Spiel gegen Dortmund am Samstag kurzfristig ausgefallen war, laboriert weiterhin an den Folgen eines Schädeltraumas. "Wir haben bei ihm nichts gefunden, was Anlass zur Beunruhigung gibt, aber ein paar Tage muss er noch pausieren", erklärte Thomas Schaaf am Montag. Dem Cheftrainer fehlten im Training weiterhin Nelson Valdez (Muskelfaserriss), Ümit Davala (Hüftprobleme) und Tim Wiese (Kreuzbandriss).

 

Viele Neuzugänge in Mönchengladbach

 

Die Werderaner richten sich in Mönchengladbach, das mit drei Niederlagen in den letzten vier Auswärtsspielen zuletzt kein gutes Pflaster für die Grün-Weißen war, auf eine schwierige Aufgabe ein. Die Mannschaft von Cheftrainer Horst Köppel hat wieder einmal einen personellen Umbruch hinter sich und mit dem Ex-Werderaner Krisztian Lisztes, dem Ex-Schalker Niels Oude Kamphuis, den Dänen Kasper Bögelund und Thomas Helveg, dem Portugiesen Zé Antonio, dem Norweger Hassan El Fakiri und dem brasilianischen Stürmer Kahe sieben Neuzugänge verpflichtet, die mit Ausnahme des verletzten Bögelund (Achillessehnenprobleme) voraussichtlich alle gegen Werder zum Einsatz kommen werden. Ausfallen werden dagegen neben Bögelund auch Christian Ziege (Sprunggelenk), Jörg Böhme (Reha nach Knie-OP), Bernd Thijs (Mittelfußbruch) und Wesley Sonck (Leistenoperation).

 

Nach holprigem Saisonstart mit 5:8 Toren und fünf Punkten aus fünf Spielen wollen die "Fohlen" vor heimischen Publikum den zweiten Saisonsieg nach dem 2:1 gegen Duisburg vor einer Woche einfahren. Zuletzt war Mönchengladbach im rheinischen Derby bei Aufsteiger 1. FC Köln mit 1:2 unterlegen.

 

"Da sie viele neue Leute in ihren Reihen haben, müssen wir aufpassen, dass sie keine Sicherheit in ihr Spiel bekommen", sagte Thomas Schaaf vor der Partie. "Wir wollen uns dort besser zeigen als in den letzten Jahren und versuchen, eine ähnliche Dominanz umzusetzen, wie uns das zuletzt gegen Dortmund gelungen ist." Dabei vertraut Werders Cheftrainer nicht nur seinem zur Zeit sehr treffsicheren "K-&-K"-Sturm, sondern auf die "hohe Qualität" der gesamten Mannschaft.

 

von Kevin Kohues