„Ich habe kurz am ganzen Körper gezittert“

Marvin Ducksch im Interview zu seiner Nominierung für die DFB-Elf

Marvin Ducksch sitzt beim Interview mit Werder.TV.
Marvin Ducksch freut sich über seine Nominierung (Foto: W.DE).
Interview
Freitag, 10.11.2023 / 11:10 Uhr

Das Interview führte Peter Balthazaar

Für Marvin Ducksch ist im Laufe des Donnerstags ein Traum in Erfüllung gegangen. Der 29-Jährige wurde zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft nominiert und hofft bei den Spielen gegen die Türkei (18.11.) und Österreich (21.11.) auf sein Debüt im Trikot der DFB-Elf. Im WERDER.TV-Interview spricht Ducksch über den Anruf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, seine Reaktion darauf und seine Vorfreude auf diese neue Erfahrung.

WERDER.DE: Moin Marvin, du bist zum ersten Mal für die deutsche Nationalmannschaft nominiert. Was bedeutet dir das?

Marvin Ducksch: Einiges. Daran merke ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Für mich geht ein Traum in Erfüllung.

WERDER.DE: Ein Kindheitstraum?

Marvin Ducksch: Ja, absolut. Im Fußball kannst du nicht höher kommen, als für dein Land spielen zu dürfen. Deswegen ist es wirklich ein Kindheitstraum, der für mich in Erfüllung geht.

WERDER.DE: Nimm uns mal mit: Klingelt das Handy und auf dem Display steht eine unbekannte Nummer oder wie läuft so eine Nominierung ab?

Marvin Ducksch: Ja, tatsächlich – so war es bei mir. Julian Nagelsmann hat mich angerufen und ich hatte seine Nummer natürlich nicht eingespeichert. Dann hat er mir mitgeteilt, dass ich für die beiden Länderspiele nominiert bin.

WERDER.DE: Jetzt mal ganz ehrlich: Glaubt man das direkt?

Marvin Ducksch: Ich habe schon darüber nachgedacht, ob der Anruf echt ist (schumzelt). Ich habe aber relativ früh die Stimme erkannt und dann war mir klar, dass es der Bundestrainer ist.

WERDER.DE: Deine Nominierung war in den Medien Thema. Wie sehr hat dich der Anruf trotzdem überrascht?

Marvin Ducksch: Auf der einen Seite war ich natürlich überrascht. Auf der anderen Seite habe ich auch immer gesagt, dass das mein Ziel ist, für das ich hart arbeiten möchte. Umso glücklicher bin ich, dass das jetzt auch belohnt wurde.

WERDER.DE: Sicherlich war es nicht einfach, diese große Nachricht für sich zu behalten. Wem hast du zuerst davon erzählt und wie bist du persönlich damit umgegangen?

Marvin Ducksch: Ich war sehr aufgeregt und nervös – das kenne ich eigentlich so gar nicht von mir. In dem Fall war es aber definitiv so. Ich habe kurz am ganzen Körper gezittert, weil es einfach wirklich ein Kindheitstraum für mich gewesen ist. Nach dem Telefonat habe ich einmal durchgeatmet, um das zu realisieren. Danach habe ich direkt meinen besten Freund angerufen.

WERDER.DE: Niclas Füllkrug ist ebenfalls nominiert. Viele Werder-Fans fragen sich, ob ihr schon gesprochen habt, weil ihr dort wieder zusammenspielen könntet.

Marvin Ducksch: Ich habe ihn tatsächlich versucht zu erreichen. Er ist erst nicht rangegangen, am Abend haben wir dann aber kurz getextet.

WERDER.DE: In der kommenden Länderspielperiode stehen Duelle mit der Türkei und Österreich mit Romano Schmid auf dem Plan.

Marvin Ducksch: Romano und ich haben darüber schon kurz gesprochen. In erster Linie bin ich aber froh, dabei zu sein, von den besten Spielern Deutschlands zu lernen. Ich möchte versuchen, meine Stärken einzubringen und man weiß nie: Vielleicht kommt dann mein erstes Spiel zu Stande…

WERDER.DE: Und wir freuen uns drauf, wenn es dann den ersten Freistoß gibt. Vielen Dank, Duckschi!

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Marvin Ducksch im Gespräch mit Referee Badstübner.

„Kurz und knapp: Kein Elfmeter“

Es war die erste von drei Entscheidungen beim 1:1-Unentschieden gegen den SV Darmstadt 98, bei denen der VAR eingriff. Nach einem Doppelpass mit Mitchell Weiser geht Marvin Ducksch erst an Keeper Marcel Schuhen vorbei und anschließend zu Boden. Schiedsrichter Florian Badstübner überlegt lange, um dann doch auf den Punkt zu zeigen und später seine Entscheidung zu revidieren. „Kurz und knapp“, sagte…

24.02.2024 / 19:23 / Profis
 

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