Werder fordert Revanche vom Meister
Bremen will „schwarzes Wochenende“ vergessen machen
10.02.26
Für den SV Werder beginnen in der Tischtennis-Bundesliga die "Wochen der Wahrheit": Das Duell mit Meister TTF Liebherr Ochsenhauen am Mittwochabend (18.30 Uhr/Livestream bei Dyn) kann für die Grün-Weißen im Rennen um einen der vier Play-off-Plätze bereits richtungsweisende Bedeutung bekommen. Zudem hat Bremen mit dem Titelverteidiger noch eine Rechnung offen.
"Wir haben nicht vergessen, dass wir im September in Ochsenhausen binnen 48 Stunden nacheinander in Liga und Pokal zweimal sehr bitter verloren haben. Ganz klar wollen wir Revanche", sagt Teammanager Sascha Greber.
Trainer Cristian Tamas blickt unterdessen auf die Gesamtsituation des Tabellenzweiten: "Es geht immer noch zuerst darum, dass wir uns eine Position verschaffen, eine Chance auf die Play-offs zu nutzen, wenn sich uns eine bietet. Dafür kann ein Sieg gegen Ochsenhausen, das uns auch noch abfangen könnte, sehr wichtig sein."
Tatsächlich würde ein Sieg gegen das Team von der Oberschwäbischen Barockstraße fast schon vorentscheidenden Charakter haben: Gewinnen die Werderaner, hätte Bremen vor dem nachfolgenden Spiel am Freitag beim Tabellenvierten TTC Schwalbe Bergneustadt bereits zehn Punkte Vorsprung auf die Rivalen auf den ersten Nicht-Play-off-Rängen.
Noch allerdings hat Tamas, der wieder fest mit seinem Spitzenduo Mattias Falck und Kirill Gerassimenko plant, keinen Rechenschieber in der Hand. "Die Spiele gegen Ochsenhausen gehören jede Saison für uns zu den schwersten Aufgaben. Wir können nur voll fokussiert bestehen", will der 46-Jährige von einer Favoritenrolle nichts wissen.
Greber bezeichnet die Gäste sogar als "einen unserer Angstgegner. Wir wissen um die Schwere der Aufgabe". Nicht nur wegen des "schwarzen Wochenendes" zu Herbstbeginn: Von den vergangenen fünf Heimspielen gegen die TTF konnte Werder nur zwei gewinnen.
Dennoch kann das Tamas-Quartett drei Tage nach dem äußerst souveränen 3:0 beim TTC Zugbrücke Grenzau selbstbewusst aufschlagen: Mindestens drei Siege in Folge wie mittlerweile wieder für Bremen stehen im Oberhaus momentan lediglich noch für die übrigen drei Klubs in der Play-off-Zone - Tabellenführer Borussia Düsseldorf sowie die Verfolger 1. FC Saarbrücken-TT und Bergneustadt - zu Buche.
Personell lässt sich Tamas wie gewohnt nicht in die Karten schauen. Der wichtigste Aspekt seiner taktischen Überlegungen dürfte neben der Entscheidung zwischen Irvin Bertrand und Marcelo Aguirre für den dritten Platz im Team fraglos die Nominierung der voraussichtlichen Gegner für Ochsenhausens Doppel-Weltmeister Shunsuke Togami sein. "Im September", erinnert sich Tamas noch gut, "war für uns gegen Togami kein Kraut gewachsen." (Foto: Werder Bremen)
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