SV Werder „heiß“ auf ersten Heimsieg des Jahres
Gerassimenko in Oman erst im Achtelfinale gestoppt
23.01.26
Ins Fernduell um die Spitze in der Tischtennis-Bundesliga mit Borussia Düsseldorf geht der SV Werder mit einer besonderen Motivation. Im dritten Rückrundenspiel am Sonntag (14.00/Livestream bei Dyn) gegen den ASC Grünwettersbach könnten die Grün-Weißen nicht nur erneut an den führenden Rheinländern vorbeiziehen, sondern wollen zuvorderst mit einer erfolgreichen Revanche für die Hinspielniederlage ihren Platz in der Play-Off-Zone festigen.
„Wir sind heiß auf dieses Spiel besonders heiß, weil der Stachel vom 0:3 im vorigen Herbst noch sitzt“, beschreibt Bremens Trainer Cristian Tamas den Antrieb seines Teams gegen den früheren Pokalsieger ohne Andeutungen zu seiner Aufstellung.
Zugleich wollen die Werderaner neun Tage nach dem ersten Sieg des Jahres mit 3:2 beim TTC OPE CTS Bad Homburg noch eine weiterte Scharte auswetzen. Durch den siebten Erfolg gegen die Karlsruher Vorstädter in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle nacheinander könnte Bremen seinen zuletzt durch das 1:3 zum Rückrundenstart gegen TSV Bad Königshofen angekratzten Nimbus als eine Heimmacht wieder aufpolieren.
Grünwettersbach kommt jedenfalls nicht mit der breitesten Brust in den Norden. Einerseits muss ASC-Coach Kilian Ort auf seinen zu den japanischen Meisterschaften abgezogenen Doppel-Weltmeister Hiroto Shinozuka verzichten, andererseits ist Grünwettersbach durch fünf Niederlagen nacheinander in die Abstiegszone abgerutscht.
Einen Selbstläufer erwartet im Werder-Lager dennoch niemand. Vielmehr sagt Teammanager Sascha Greber ein „Spiel auf Augenhöhe“ voraus: „Grünwettersbach hat seine Gefährlichkeit schon im Hinspiel hinreichend bewiesen. Im Winter haben sich zudem mit Tom Jarvis verstärkt, einem Spieler aus den Top 75 der Weltrangliste, der seine Qualitäten erst kürzlich gegen Borussia Dortmund mit zwei Siegen gezeigt hat.“
Im Kopf-Kopf-Rennen an der Tabellenspitze winkt Bremen als Belohnung für einen Erfolg die Chance zur Rückkehr auf Platz eins. Gewinnt Werder gegen den seit mehr als sieben Jahren an der Weser erfolglosen ASC höher als der punktgleiche Rekordmeister Düsseldorf im fast gleichzeitigen Duell mit Bad Homburg, würde das Tamas-Team wieder von der Spitze grüßen können.
Für Bremens Topspieler Kirill Gerassimenko und Mattias Falck bestand die Vorbereitung aus Matchpraxis beim WTT-Contender-Turnier in Maskat. Gerassimenko, in Bad Homburg Matchwinner des Tamas-Teams konnte den Trip nach Oman durch seinen Einzug ins Achtelfinale (2:3 gegen Nationalspieler Patrick Franziska) als Erfolg verbuchen, nachdem der Kasache sich durch vier Siege für das Hauptfeld qualifiziert und danach das Erstrunden-Duell mit dem Ex-Bremer Omar Assar souverän mit 3:0 für sich entschied. Falck hingegen reichten nur zwei Siege in der Ausscheidung nicht für einen Platz im Hauptfeld. (Foto: Anatasia Hrytzenko)
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