Überraschungen für die Überraschung?
DER VORBERICHT ZUM HEIMSPIEL GEGEN DEN FC BAYERN MÜNCHEN
13.02.26 von Moritz Studer | 4 Min
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Ein Spiel, ein klarer Favorit. Wenn der SV Werder am Samstagnachmittag, 14.02.2026, um 15.30 Uhr (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) den FC Bayern München im Weserstadion empfängt, erwartet Fußball-Deutschland wohl nahezu einstimmig einen Auswärtssieg des Tabellenführers. Die Grün-Weißen wollen aus der Rolle des Underdogs und wohl auch mit der einen oder anderen Veränderung für die Überraschung sorgen. Der Vorbericht.
Das Personal: Ein Quintett um Leonardo Bittencourt (Zerrung), Maximilian Wöber (Wadenverletzung), Amos Pieper (kleiner Eingriff), Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) und Victor Boniface (Knie-OP) steht nicht zur Verfügung. Dafür ist Niklas Stark nach auskurierten Hüftproblemen wieder eine Option. Grundsätzlich kämen laut Cheftrainer Daniel Thioune alle Spieler im Kader für einen Startelfeinsatz in Frage. Zudem kündigte der Fußball-Lehrer an, dass er „nicht die gleiche Elf“ ins Rennen schickt und "vieles anders" sein wird.
Cheftrainer Daniel Thioune zum Gegner: "Wenn der FC Bayern einen Sahne-Tag hat, dann gibt es kaum Teams in ganz Europa, die überhaupt eine Chance haben. Man braucht das nötige Glück, vor allem aber das eigene Selbstvertrauen, um zu zeigen, wo es langgehen soll. Die Kapelle aufzuhalten, wird schwierig. Da kommt etwas auf uns zu. Deshalb müssen die Jungs jeden Zweikampf persönlich nehmen, um die Duelle auf Augenhöhe zu heben, um so überhaupt eine Chance zu haben.“
Das Rekordduell: Der SV Werder trifft zum 118. Mal im Fußballoberhaus auf den FC Bayern München – keine Paarung gab es in der Geschichte der Fußball-Bundesliga häufiger. Nachdem der SVW bis in die Nuller-Jahre einer der Hauptrivalen des Branchenprimus war, waren die letzten Aufeinandertreffen sehr einseitig. Die Münchner entschieden 26 der letzten 28 Begegnungen für sich, im Weserstadion setzte sich Bayern sogar 15 Mal in Folge durch. Beim letzten Sieg gegen den Rekordmeister, als Mitchell Weiser im Januar 2024 den 1:0-Siegtreffer erzielte, waren aber immerhin schon einige aktuelle Werderaner mit dabei.
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Thioune vor Heimpremiere: Nach seinem Debüt in Freiburg steht Daniel Thioune vor seinem ersten Spiel als Werder-Cheftrainer. Der 51-Jährige traf als Spieler 2001 einmal im DFB-Pokal mit dem VfL Osnabrück auf die Bayern (0:2), als Cheftrainer tritt er das erste Mal auf den FCB. "Die Energie wird bei mir, unabhängig vom Ergebnis, definitiv vorhanden sein", sagt Thioune. "Ich freue mich aber auch auf die kommenden Wochen und möchte, dass wir als Team die beste Version von uns selbst sind.“
Start-Ziel-Sieg? Die Bundesliga-Saison 2025/26 kennt bislang keinen anderen Tabellenführer als den FC Bayern München. Damit könnten die Münchner zum sechsten Mal (68/69, 72/73, 84/85, 07/08, 12/13) als Spitzenreiter vom 1. bis zum 34. Spieltag Deutscher Meister werden. Gleichzeitig hat der FC Augsburg Ende Januar bereits gezeigt, dass die Bayern durchaus verwundbar sind, als sie mit 2:1 in der Allianz Arena gewannen. Damit wird die Kompany-Elf das Kunststück Leverkusens (23/24) nicht wiederholen und schafft es nicht, in dieser Spielzeit ungeschlagen den Titel zu holen.
Die Unparteiischen: Das Spiel der Thioune-Elf am Samstag wird Bastian Dankert leiten. Bei seinem 183. Einsatz in der Bundesliga unterstützen ihn an den Seitenlinien René Rohde und Stefan Lupp. Als 4. Offizieller ist Felix Bickel im Einsatz. Die VAR Timo Gerach und Holger Henschel behalten das Geschehen auf den Bildschirmen im Blick.
Die Partie verfolgen: Auf Sky und in der DAZN-Konferenz könnt ihr die Partie live verfolgen. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit Essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.
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