„Dann können wir die Bayern ins Wanken bringen"
SARAH ERNST IM INTERVIEW
13.02.26 von Noah Kerndt | 3 Min
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Vor zwei Wochen wechselte Sarah Ernst kurz vor Transferfensterschluss von der Isar an die Weser. Im Interview mit WERDER.DE spricht die 21-Jährige über ihre ersten Tage in Bremen, eine Nachricht von Mariella El Sherif und die anstehende Partie gegen ihren Ex-Klub Bayern München.
WERDER.DE: Moin Sarah, du bist seit knapp zwei Wochen Werderanerin, wie hast du deine ersten Tagen erlebt?
Sarah Ernst: Es sind nicht mal ganz zwei Wochen, aber ich habe mich sehr gut eingelebt hier. Ich habe recht schnell eine Wohnung gefunden und ein super Team kennengelernt, das sehr offen ist und mich super aufgenommen hat.
WERDER.DE: Wie ist dein erster Eindruck von Stadt und Verein?
Sarah Ernst: Viel rumgekommen bin ich noch nicht. Ich war nur einmal mit meinen Eltern essen, als ich meinen Vertrag unterschrieben habe, deswegen kann ich noch nicht so viel zur Stadt sagen. Ich finde gut, dass die Wege rund um das Weserstadion und zu den Trainingsplätzen kurz sind und bin froh, mit dem Team arbeiten und von den Mädels lernen zu können.
WERDER.DE: Wer waren in den ersten Tagen in Bremen deine Bezugspersonen?
Sarah Ernst: Mari (Anm. d. Red.: Mariella El Sherif) hat mir schon, obwohl wir uns nicht kannten, einen Tag bevor ich nach Bremen gefahren bin, auf Instagram geschrieben. Das war wirklich süß und hat mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben. Ich kann immer zu ihr kommen, wenn etwas ist. Wir haben auch schon einen Spieleabend mit Chiara D'Angelo gemacht. Mara Alber kannte ich auch schon ein bisschen und dass Sarah Gutmann auch neu dazugekommen ist, hilft ebenso. So können wir die ganzen neuen Eindrücke zusammen erleben.
WERDER.DE: Am kommenden Montag trefft ihr auf Bayern München, du hast dort sechseinhalb Jahre gespielt, was sind deine Erinnerungen an die Zeit?
Sarah Ernst: Es war eine sehr prägende Zeit für mich. Ich bin als Teenager zu den Bayern gekommen und mit 18 Jahren in München ins Internat gezogen. Ich habe im Training mit den Profis viel gelernt und bin in München ein Stück weit erwachsen geworden. Einer der besondersten Momente war, als ich für das Champions-League-Spiel gegen Arsenal in der Allianz Arena in den Kader nominiert wurde. Das werde ich nie vergessen.
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WERDER.DE: Hast du noch Kontakt zu Bayern-Spielerinnen?
Sarah Ernst: Ja, ich kenne Franziska Kett und Alara Şehitler relativ gut, da ich mit ihnen zusammen im Internat gewohnt habe. Auch zu Ena Mahmutovic habe ich ab und zu noch Kontakt. E
WERDER.DE: Kannst du Fritzy und der Mannschaft vor der Partie ein paar bayerische Betriebsgeheimnisse verraten?
Sarah Ernst: Betriebsgeheimnisse glaube ich nicht (lacht). Wir wissen alle, dass Bayern Fußball spielen und das Spiel mit viel Ballbesitz dominieren will. Dagegen gilt es Lösungen zu finden. Wenn man die Hinrunde der Mädels gesehen hat, ist für uns auch in diesem Spiel etwas drin.
WERDER.DE: Was braucht es speziell, um die Bayern zu schlagen?
Sarah Ernst: 110 Prozent Einsatz und Wille! Ich weiß aus meiner Zeit in München, dass die Gegner gegen Bayern immer eine gewisse Extramotivation haben. Die müssen wir auch an den Tag legen. Wir haben Qualität in der Mannschaft, wenn wir die Basics erfüllen und einen guten Tag erwischen, können wir die Bayern ins Wanken bringen.
WERDER.DE. Bekommst du zum Spiel Besuch aus deiner Heimat?
Sarah Ernst: Da es ein Montagsspiel ist, gestaltet sich das durch die Distanz leider ein bisschen schwierig. Vielleicht kommen Freunde und Familie zum Nordderby im Volksparkstadion oder wenn wir nächste Saison in München spielen.
WERDER.DE: Danke für deine Zeit, Sarah. Viel Erfolg für das Spiel!
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