„Allen muss bewusst sein, um was es geht“

DANIEL THIOUNE VOR DEM HEIMSPIEL GEGEN DEN FC BAYERN

13.02.26 von Colin Hüge | 3 Min

Daniel Thioune mit schwarzer Kappe auf dem Podium bei der Pressekonferenz im Weserstadion

Mammutaufgabe als Heimspiel-Premiere: Für Werders neuen Cheftrainer Daniel Thioune steht am Samstag, 14.02.2026, (live bei Sky, in der DAZN-Konferenz und im Liveticker auf WERDER.DE) ein besonderes Duell bevor. Erstmals wird der 51-Jährige im Weserstadion an der Seitenlinie stehen und dabei als Coach zum ersten Mal überhaupt auf Bayern München treffen. Vor dem Duell mit dem Ligaprimus sprach er dabei unter anderem über…

… die erste volle Trainingswoche: „Es war genauso spannend, wie am ersten Tag. Ich verspüre immer noch große Freude. Die Tage sind lang, inhaltlich war es sehr positiv. Wir waren relativ klar in den Abläufen im Training. Alle haben sich gezeigt. Die Hürde Bayern München wird nicht leicht. Da wird jede Kleinigkeit gnadenlos bestraft. Ich kann die Mannschaft jetzt auch anhand von Trainingseindrücken möglicherweise verändern.“

… den Gegner FC Bayern: „Wenn der FC Bayern einen Sahne-Tag hat, dann gibt es kaum Teams in ganz Europa, die überhaupt eine Chance haben. Man braucht das nötige Glück, vor allem aber das eigene Selbstvertrauen, um zu zeigen, wo es langgehen soll. Die Kapelle aufzuhalten, wird schwierig. Da kommt etwas auf uns zu. Deshalb müssen die Jungs jeden Zweikampf persönlich nehmen, um die Duelle auf Augenhöhe zu heben, um so überhaupt eine Chance zu haben.“

… das erste Spiel als Cheftrainer im Weserstadion: „Das Spielfeld und die Seitenlinie sind mir hier bekannt. Es geht um Punkte und darauf freue ich mich sehr, das habe ich auch schon häufiger betont. Die Energie wird bei mir, unabhängig vom Ergebnis, definitiv vorhanden sein. Ich freue mich aber auch auf die kommenden Wochen und möchte, dass wir als Team die beste Version von uns selbst sind.“

Daniel Thioune an der Seitenlinie mit der Hand vor dem Mund und guckt nach oben in Freiburg
Daniel Thioune stand beim 0:1 in Freiburg erstmals an der Seitenlinie als Werder-Cheftrainer (Foto: W.DE).

… Samuel Mbangula: „Das Gespräch mit Sam hat natürlich auch stattgefunden. Ich möchte ihn verstehen und auch die Situation. Jetzt schauen wir gemeinsam nach vorne. Er hat die Qualität und muss diese aber auch auf dem Platz zeigen. Er muss weiter fleißig beharrlich arbeiten und das hat er in dieser Woche gut gemacht, da hätte ich mir in den ersten beiden Trainingstagen etwas mehr gewünscht. Das weiß er auch. Ich bin mir aber sicher, dass wir noch viel Freude an ihm haben werden.“

… mögliche Gelbsperren: „Wenn wir uns den Luxus erlauben können, das zu berücksichtigen im Spiel, dann werden wir das tun. Wir werden aber nicht mit angezogener Handbremse spielen und deshalb wird das bei der Aufstellung gar keine Relevanz. Jeder ist wichtig und sollte jemand fehlen, wird jemand reinkommen, der mein Vertrauen hat.“

… Abstiegskampf: „Ich habe die Erfahrung in Osnabrück gemacht und werde jetzt weitere Erfahrungen sammeln. Da hilft mir sicherlich das, was ich bisher erlebt habe. Mir ist nicht bange vor der Aufgabe, sondern ich habe große und Bereitschaft, was zu bewegen. Allen muss bewusst sein, um was es geht.“

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