"Bei uns steht und fällt alles mit Selbstvertrauen"

DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM SPORT-CLUB FREIBURG

07.02.26 von Moritz Studer & Fiona John | 3 Min

Die Mannschaft mit enttäuschen Gesichtern vor der Gästekurve

Wieder keine Punkte, wieder Enttäuschung. Der SV Werder tritt nach einer 0:1-Niederlage beim Sport-Club Freiburg die Heimreise mit leeren Händen an. WERDER.DE war in der Mixed Zone auf Stimmenfang und fasst die Statements der Grün-Weißen zusammen.

Cheftrainer Daniel Thioune: „Das Bemühen war da, die Konsequenz hat gefehlt. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft Bock darauf hat, Ergebnisse zu erzielen. Im Moment ist nicht das Selbstvertrauen da, was es braucht, um in Freiburg mehr zu holen. Auf die letzten beiden Tage im Training lässt sich aufbauen, denn die Mannschaft ist gewillt. Zwischen Tor des Jahres und Tor des Tages lagen heute nur 20 Sekunden, die mir nicht gefielen.“

Kapitän Marco Friedl: „Ich kann jede Woche das Gleiche erzählen. Wir spielen zwei Mal 40 Minuten in Überzahl, sind wieder im Spiel und unter dem Strich ist es wieder zu wenig und reicht nicht. Wenn wir keine Tore schießen, dann werden wir es dieses Jahr nicht schaffen. Es hilft im Fußball nichts, wir müssen weitermachen. Bei uns steht und fällt alles mit Selbstvertrauen. Wir müssen den Bock umstoßen und anfangen, Spiele zu gewinnen.“

Jens Stage: „Wir kommen mit guter Energie rein, der Trainer hat uns richtig heiß gemacht. Wir waren bereit, unser Bestes zu geben, aber am Ende ist es wieder eine Frage der Qualität. Freiburg macht ein souveränes Tor, wir nicht – auch wenn wir bei Justin zehn Sekunden vorher nah dran waren. Das ist maximal frustrierend. Wir müssen Selbstvertrauen finden, müssen alle mehr Tore machen und unsere Qualität im letzten Drittel finden.“

Felix Agu am WERDER.TV-Mikrofon.
Felix Aug gab nach vier Monaten Verletzungspause sein Comeback (Foto: WERDER.DE).

Comebacker Felix Agu: „Wir sind nicht richtig zwingend geworden. Das Einzige, was wir hatten, waren Bälle von außen, die wir versucht haben, reinzubringen. Wir haben die Flanken aber nicht gut verwertet, die Flankenqualität war auch nicht gut genug. Wir müssen da einfach mehr draus machen. Spielerisch haben es die Freiburger sehr eng gemacht. Der neue Trainer hat uns neue Energie und neuen Mut gegeben. In den letzten Wochen fehlte es uns ein wenig an Überzeugung in den Aktionen. Da hat er versucht anzusetzen. Das hat noch nicht zu 100 % gefruchtet. Wir müssen mutig bleiben und über Trainingsinhalte versuchen, wieder sicherer zu werden.“

Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Es ist schwierig, kurz nach dem Spiel die richtigen Antworten zu finden. Freiburg geht nach einem Konter in Führung, das Momentum auch mal auf unsere Seite zu ziehen, fehlt uns momentan. Wir waren nicht zwingend genug und müssen die Zielstrebigkeit dazubekommen. Dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen, ist klar, aber wir bringen uns selbst in Schwierigkeiten. Wenn du unten drinstehst, musst du dir alles hart erarbeiten.“

Leiter Profifußball Peter Niemeyer: „Wir wissen um die Situation. Die müssen wir annehmen, weitermachen und hart arbeiten. Das Gegentor hätten wir früher unterbinden können und dann läufst du einem Rückstand hinterher. Nach der Roten Karte war es ein Spiel auf ein Tor, wir waren in den Abschlüssen und Flanken aber nicht zwingend genug, um wirklich gefährlich zu werden.“

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