„Das Spiel hat die Möglichkeit auf drei Punkte geboten“

DIE STIMMEN ZUM HEIMSPIEL GEGEN BORUSSIA MÖNCHENGLADBACH

31.01.26 von Moritz Studer & Colin Hüge | 2 Min

Horst Steffen spricht im Kreis zu seiner Mannschaft.

Einen Moment Freude, dann wieder Enttäuschung. In der Nachspielzeit sicherte Keke Topp dem SV Werder ein 1:1-Unentschieden gegen Borussia Mönchengladbach, das die Grün-Weißen trotzdem nicht glücklich stimmte. Die Stimmen zum Spiel.

Cheftrainer Horst Steffen: „Wir hätten gerne drei Punkte gehabt und das Spiel hat die Möglichkeiten dafür geboten. Die erste Halbzeit war von beiden nicht gut, in der zweiten dachten wir, jetzt kann das Tor für uns fallen. Nach dem Gegentor haben wir uns ein bisschen geschüttelt und waren dann wieder da. Wir haben uns viele Situationen erspielt und am Ende sind wir froh, dass wir noch ein Glücksgefühl bekommen haben, was sich die Mannschaft verdient und erarbeitet hat.“

Torschütze Keke Topp: „Der Frust überwiegt, denn wir wollten ganz klar drei Punkte holen und das hat nicht geklappt. Wir waren nicht konsequent genug im letzten Drittel und müssen das Level über 90 Minuten plus die Nachspielzeit hochhalten. Wir müssen weiter hart arbeiten und unsere Stärken mehr ins Spiel bringen.“

Senne Lynen: „Wir können froh sein über diesen einen Punkt. Trotzdem muss man sagen, dass wir offensiv viele gute Gelegenheiten hatten, auch einen Sieg einzufahren, was das Ziel war. Das Gegentor kassieren wir viel zu einfach, da müssen wir länger die Null halten.“

Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz: „Wir sind enttäuscht. Ich habe zwei Mannschaften auf dem Platz gesehen, bei denen die Verunsicherung zu spüren war und die sicher nicht ihr bestes Spiel gezeigt haben. Wir bekommen dann das Gegentor in einer Phase, in der wir das Spiel im Griff hatten. Die Mannschaft ist angelaufen, hat daran geglaubt, ist nicht hektisch geworden und sich dann belohnt. Wir wissen aber auch, dass wir Siege brauchen.“

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