„Wir wollen das als Herausforderung nehmen“
HORST STEFFEN UND PETER NIEMEYER NACH DEM TRAININGSSTART
02.01.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Der SV Werder Bremen hat am Freitagnachmittag die Vorbereitung auf die Restrunde der Bundesliga-Saison 2025/26 aufgenommen. Nach der ersten Einheit auf dem Platz beantworteten Cheftrainer Horst Steffen und Leiter Profifußball Peter Niemeyer einige Fragen am WERDER.TV-Mikrofon. Dabei sprachen die beiden u.a. über…
…den ersten Eindruck von den Jungs:
Horst Steffen: „Die Jungs haben im Training zwischendurch gut pumpen müssen. Es waren schon Spielformen und Inhalte dabei, die wir brauchen, denn wir haben keine lange Vorbereitungszeit. Die Jungs sind gut drauf, haben einen guten Eindruck gemacht und haben sich trotz Schnee und Regen auf die Einheit gefreut.“
Peter Niemeyer: „Ich hatte ein gutes Gefühl, denn da war gute Energie drin. Die Jungs hatten alle Lust, wieder auf dem Platz zu stehen und dem Ball hinterherzulaufen.“
…die Gründe, kein Trainingslager zu beziehen:
Horst Steffen: „Wir haben nur eine kurze Vorbereitungszeit und es kämen durch ein Trainingslager Reisestrapazen hinzu. Die Bedingungen werden im Januar nicht viel besser als jetzt und so können wir uns hier daran anpassen. Sicherlich gibt es auch ein Für und ein Wider, in die Wärme zu fahren – wir haben hier durch unsere Greenkeeper aber auch gute Möglichkeiten, um zu arbeiten.“
Peter Niemeyer: „Es ist eine grundlegende Entscheidung, die wir treffen mussten. Denn am Ende haben wir nur drei Tage, bis die normale Trainingswoche vor einem Bundesliga-Spiel losgeht. Wir haben uns bewusst dafür entschieden, hierzubleiben, weil wir unter diesen Bedingungen auch spielen müssen und lieber trainieren statt Reisetage zu haben.“
…die inhaltlichen Ziele der kurzen Vorbereitung:
Horst Steffen: „Wir haben ein paar Themen, was die Abstände angeht, wo wir genauer sein wollen. Genauso wollen wir in der Offensive Angriffe konsequenter zu Ende spielen. Das sind Dinge, die in der Mannschaft stecken, die wir aber noch besser machen können. Wir werden möglicherweise wieder mit einer Dreier- und einer Viererkette spielen, um uns die Variabilität zu erarbeiten, beides spielen zu können.“
…das Ziel der Transferperiode:
Peter Niemeyer: „Wir haben schon vor der kurzen Pause gesagt, dass wir auf der Stürmer-Position einen Bedarf sehen – nach dem Wegfall von Boni (Anm. d. Red.: Victor Boniface) nochmal nötiger. Wir versuchen schnellstmöglich eine Lösung zu finden, weil wir auch sehen, dass die Liga schnell wieder startet. Was darüber hinaus passiert werden wir sehen, weil das Wintertransferfenster vorher nicht genau kalkulierbar ist.“
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…die Ziele für das Testspiel gegen St. Pauli:
Horst Steffen: „Es wird zwei Halbzeit geben, in denen fast alle spielen werden. Wir hatten bis dahin nur zwei Trainingstage und können den Jungs daher nicht 90 Minuten anbieten. Trotzdem ist es ein Bundesliga-Gegner vor einer großen Kulisse und ich freue mich, dass viele Leute da sein werden. Wir wollen das Spiel nutzen, um zu testen und auszuprobieren.“
Peter Niemeyer: „Zunächst einmal sind die Bedingungen top – wir dürfen da vor einem vollen Haus spielen. Dann gilt es, in die Abläufe und eine gute Energie auf den Platz bekommen. Wir wollen uns ein gutes Gefühl für den Start der Rückrunde erarbeiten.“
…Möglichkeiten, sich zu zeigen:
Horst Steffen: „Für die Jungs, die gelitten haben, weil sie nicht in der A-Elf waren, ist es eine gute Möglichkeit, 45 Minuten auf Bundesliga-Niveau zu bekommen. In der Englischen Woche werden wir alle brauchen. Deswegen ist es eine gute Gelegenheit, dass alle spielen.“
…den Bundesliga-Start mit drei starken Gegnern:
Horst Steffen: „Wir brauchen eine gute Energie, die in der Woche vor Augsburg schon da war. Es geht in erster Linie über die Haltung, die wir auch im Training haben müssen. Von mir aus können die Gegner dann auch aus der oberen Tabellenhälfte sein, wir wollen das als Herausforderung nehmen und zeigen, dass wir auch gut sind.“
Peter Niemeyer: „Es ist enorm wichtig, auf den Punkt da zu sein. Wir haben drei Tage Vorbereitung, bevor es in eine normale Trainingswoche geht. Es gilt, schnell in den Abläufen zu sein und ein gutes Gefühl zu haben – dann wollen wir im besten Fall in sechs Tagen drei Mal Vollgas Fußball spielen.“
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