Trotz Alu-Treffern: Keine Tore in Hoffenheim
DER SPIELBERICHT ZUR PARTIE BEI DER TSG HOFFENHEIM
01.02.26 von Moritz Studer | 4 Min
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Aluminium auf beiden Seiten und doch keine Tore. Die 799 Zuschauer*innen im Dietmar-Hopp-Stadion sahen beim 0:0-Unentschieden zwischen der TSG Hoffenheim und den WERDERFRAUEN ein ausgeglichenes Spiel. Für die Grün-Weißen scheiterte Kapitänin Lina Hausicke schon nach wenigen Augenblicken am Querbalken. Der Spielbericht.
HALBZEIT 1Hausicke an die Latte, Ampoorter vor dem leeren Tor
Im Vergleich zum 1:1-Unentschieden gegen den 1. FC Nürnberg vertraute Cheftrainer Fritzy Kromp auf die selbe Startelf. Mara Alber holte nach einem Dribbling an ihrer alten Wirkungsstätte früh die erste Ecke heraus. Der SVW führte den ruhenden Ball kurz aus und das Spielgerät fand über Umwege zu Lina Hausicke. Die Werder-Kapitänin setzte schon früh eine Duftmarke und beförderte die Kugel aus der Luft gegen den Querbalken (2.).
Anschließend sicherten sich die Hoffenheimerinnen mehr Spielanteile, ohne dabei aber zunächst zwingend zu werden. Werder kam hingegen immer wieder ins Umschaltspiel, die Angriffe aber zu selten konsequent zu Ende gespielt. Als das wiederum gelang setzte Larissa Mühlhaus Flügelspielerin Maja Sternad in Szene, die Laura Dick im kurzen Eck aber nicht überraschen konnte (30.).
Noch vor der Pause gelang es den Kraichgauerinnen aber, den Chancenzettel auszugleichen. Zunächst klärte Michelle Weiß mit einer tollen Rettungsaktion vor der einschussbereiten Valesca Ampoorter (35.). Nur wenige Minuten später tauchte die Belgierin, dieses Mal von Selina Cerci bedient, im Fünfmeterraum vor dem verwaisten Tor auf, schlug auf dem schwierigen Geläuf aber ein Luftloch (44.).
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HALBZEIT 2Alu-Glück und offene Schlussphase
Nach dem Seitenwechsel zeigt sich weiter das gleiche Bild. Allerdings gelang es Hoffenheim nun besser, die Bemühungen ihrer Gäste zu verteidigen. Schließlich war es wieder die umtriebige Ampoorter, die frei vor El Sherif auftauchte. Die Belgierin überlistete die Torhüterin zwar, indem sie das kurze Eck anvisierte, scheiterte dann aber am Außenpfosten (67.).
In einer intensiven Begegnung lauerten beide Kontrahenten auf den Lucky-Punch, mieden aber das letzte Risiko, um einen Dreier zu entführen. Der SVW hielt bis zum Schlusspfiff mit hohem läuferischen Aufwand und einer guten Griffigkeit dagegen, sodass sie sich das Remis mit viel Fleiß erarbeiteten. In den Schlussminuten lief die TSG nochmal an, doch Werder hielt dem Druck stand.
Mit dem einen Zähler bleiben die Grün-Weißen punktgleich mit dem Dritten Leverkusen Tabellenvierter der Google Pixel Frauen-Bundesliga. Auf die WERDERFRAUEN wartet direkt das nächste Spitzenspiel: Am kommenden Samstag, 07.02.2026, gastiert der Tabellenzweite VfL Wolfsburg auf Platz 11. Anpfiff der Partie ist um 12.00 Uhr.
Statistik
TSG Hoffenheim: Dick - Douma, Diehm, Doorn - Janssens (89. Sinka), Ampoorter (89. Bitzer), Kaut (63. Hahn) - Gloninh, Harsch (73. Grimm) - Steiner (63. Grabowska), Cerci
SV Werder: El Sherif - Weiß, Ulbrich, Németh, D’Angelo - Hausicke, Wirtz - Sternad (90.+2 Matheis), Mühlhaus (90.+2 Walkling), Alber (70. Wieder) - Dešić (85. Petermann)
Tore: -
Gelbe Karten: Janssens / Ulbrich, Weiß
Schiedsrichterin: Miriam Schwermer
Zuschauer*innen: 799
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