„Für mich geht es nicht schöner“
PATRICE ČOVIC ÜBER SEINE BUNDESLIGA-TORPREMIERE
08.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Eine Verbindung, die für immer bleibt. Patrice Čović ist in Berlin geboren und bei Hertha BSC seine ersten fußballerischen Schritte gegangen. Im Mai feierte er mit Werders U19 vor den Toren der Hauptstadt mit dem DFB-Pokal der Junioren den größten Titel seiner bisherigen Laufbahn – er selbst erzielte einen der entscheidenden Treffer in der Verlängerung. Als der 18-Jährige beim 4:1-Erfolg gegen den 1. FC Union Berlin sein erstes Bundesliga-Tor erzielte, schließt sich ein ganz besonderer Kreis.
Die Familie steht auf der Tribüne. Papa Ante, einst selbst Bundesliga-Profi und Trainer, stehen die Tränen in den Augen. Er ist stolz auf seinen Sohn, der nun einen Meilenstein in seiner eigenen Laufbahn gemeistert hat. „Für mich geht es nicht schöner, wieder hier vor meiner ganzen Familie“, strahlt Čović in der Mixed Zone im Gespräch mit den Journalist*innen. „Ich hatte heute von Beginn an ein gutes Gefühl, als ich den Ball dann über die Linie gedrückt habe, war komplett Chaos in meinem Kopf. Am Ende freue ich mich aber noch mehr über den Sieg.“
Dabei hatte es der Mittelfeldspieler in den vergangenen Wochen nicht einfach. Zuletzt stand er zwei Mal ohne Einsatz im Kader, dieses Mal bekam er nur einen kurzen Moment in der Nachspielzeit. Einen Moment, den er erfolgreich für sich zu nutzen wusste. „Ich bin sehr ehrgeizig und möchte auf dem Platz stehen“, räumt der Tordebütant ein, der mit seinem neuen Cheftrainer Daniel Thioune trotzdem hervorragend auskomme. „Ich muss es akzeptieren, im Training 100 Prozent geben und dem Trainer ein gutes Gefühl geben, dass ich am Wochenende mehr Minuten bekomme.“
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Mit seinem Treffer an der Alten Försterei hat er dafür gute Argumente für sich gesammelt. Als ehemaliger Herthaner, der das Spiel der 'Alten Dame' am frühen Nachmittag noch verfolgte, ein ganz besonderer Ort, um das erste Mal im Fußball-Oberhaus zu netzen. „Ich habe Hertha sehr viel zu verdanken – ich schaue mir jede Woche die Spiele an und hoffe, dass sie den Aufstieg schaffen“, sagt Čović. „Hier bei Union zu treffen, ist daher unfassbar schön für mich.“
Dass dieses Tor ein ganz Besonderes war, ist den Jungs auf dem Platz direkt anzumerken. Torhüter Mio Backhaus stürmte aus seinem Kasten mit auf die andere Seite des Feldes, Kapitän Marco Friedl und Vorlagengeber Leonardo Bittencourt herzten ihren jungen Mitspieler ganz besonders. Nun ist nur noch offen, wie der Torschütze selbst sich bei seinen Teamkollegen mit Blick auf seinen Tor-Einstand erkenntlich zeigt. „Das weiß ich noch nicht – ich hoffe, dass ich nicht zu viel zahlen muss“, schmunzelt Čović. „Aber ich gebe den Jungs gerne einen aus.“
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