"Wir haben Charakter gezeigt"

DIE STIMMEN ZUM AUSWÄRTSSPIEL DER WERDERFRAUEN BEI RB LEIPZIG

25.04.26 von Moritz Studer | 2 Min

Fritzy Kromp wirft einer Spielerin den Ball zu.

Obwohl die WERDERFRAUEN bei RB Leipzig früh einem Rückstand hinterherliefen, nahmen sie beim 1:1-Unentschieden noch einen Punkt mit auf die Heimreise. Die Gefühle in der Mixed Zone waren bei den Protagonistinnen gemischt. WERDER.DE fasst die Stimmen zum Spiel zusammen.

Cheftrainerin Fritzy Kromp: „Wir haben in der ganzen ersten Halbzeit Probleme gehabt und sind nicht richtig in unser Spiel gekommen. Wir waren zu fahrig und nicht griffig im Pressing. Dass wir noch vor der Pause umgestellt haben, war wichtig, weil wir gleich in eine gute Phase gekommen sind. Leipzig hatte auch nicht Chance um Chance, aber viele Räume bekommen, über die sie gefährlich geworden sind – Mariella hat uns da im Spiel gehalten. Im zweiten Abschnitt war es deutlich besser von uns. Wir haben Charakter gezeigt und waren drauf und dran das zweite Tor zu machen. Dass es nicht fällt, müssen wir akzeptieren. Unterm Strich mit Blick auf beide Halbzeiten ist das Unentschieden aber gerecht.“

Torhüterin Mariella El Sherif: „Wir haben uns natürlich mehr vorgenommen und wollten drei Punkte mitnehmen. In der ersten Halbzeit haben wir die Räume aber nicht gut geschlossen und waren nicht griffig. Nach der Pause haben wir uns mehr vorgenommen und uns ist das besser gelungen. Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, auch wenn wir mehr erwartet haben. Im Moment haben wir alle drei Tage ein Spiel und deswegen ist es wichtig, dass wir gut regenerieren. Dann müssen wir gegen die Bayern defensiv gut stehen, damit wir zu Hause weiter ungeschlagen bleiben.“

Mara Alber: „Die Gefühle sind gemischt. Nach der ersten Halbzeit können wir froh sein, dass wir einen Punkt mitnehmen. Ich finde, dass uns ein wenig die Geduld gefehlt hat, wenn Leipzig im tiefen Block stand. Nach dem Seitenwechsel haben wir unsere Angriffe aber besser vorbereitet und kamen zu unseren Chancen. Mit dem zweiten Unentschieden in Folge kommen wir nicht richtig vorwärts, nehmen den einen aber lieber mit als gar keinen. Jetzt bereiten wir uns auf die Bayern vor und wollen auf Platz 11 ungeschlagen bleiben.“

Weitere News