Mit Ruhe gegen die Euphorie

DER VORBERICHT ZUM AUSWÄRTSSPIEL BEIM VFB STUTTGART

25.04.26 von Tom Ole Theilken & Fiona John | 3 Min

Romano Schmid im Duell mit Vagnoman, der Werderaner hat den Ball am Fuß.

Endspurt! Die Saison geht in die Crunchtime. Für den SVW geht es im viertletzten Spiel 2025/26 auswärts zum VfB Stuttgart. Am Sonntagnachmittag, 26.04.2026. 15.30 Uhr (live bei DAZN und im Liveticker auf WERDER.DE) trifft die Elf von Daniel Thioune auf den frisch eingezogenen DFB-Pokal-Finalisten. Der Vorbericht:

Das Personal: Weil Leonardo Bittencourt und Marco Grüll gegen den Hamburger SV ihre 5. Gelbe Karte gesehen haben, müssen sie am Wochenende aussetzen. Darüber hinaus hat auch Felix Agu seine muskulären Probleme noch nicht überstanden und ist für Thioune keine Option. Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss), Keke Topp (Kreuzbandriss) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) fallen weiterhin aus. Die ganze Personal-Meldung.

Cheftrainer Daniel Thioune zum Gegner: „Im DFB-Pokal war für Stuttgart am Mittwoch Spätschicht angesagt. Erstmal Glückwunsch an den VfB. Die Frage ist, was macht das mit dem Gegner. Alle in Stuttgart werden sehr euphorisiert sein, vielleicht wird das DFB-Pokalfinale jetzt in den Köpfen sein. Wir haben gesehen, dass das Körner gekostet hat. Aber eine Mannschaft die europäisch aufgestellt ist, hat eine enorme Kadertiefe, das hat man gesehen. Daher werde ich eine ausgeruhte und vollmotivierte Stuttgarter Mannschaft erwarten.“

Die letzten Duelle: Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für den VfB Stuttgart. Nach einem Doppelschlag vor der Pause erhöhten die Schwaben nach einer Ampelkarte gegen Karim Coulibaly in der Schlussphase zum 0:4-Endstand. Besser ist die Erinnerung an das letzte Auswärtsspiel in der MHP-Arena als sich die Grün-Weißen nach einem Rückstand durch einen Doppelpack von Oliver Burke mit 2:1 spät durchsetzten. Insgesamt trafen die beiden Duellanten in 113 Bundesliga-Partien aufeinander, bei denen der VfB 41-mal und Werder 38-mal siegreich war. 35 Begegnungen endeten remis.

Oliver Burke dreht nach seinem Siegtor in Stuttgart zum Jubeln ab.
Oliver Burke traf beim letzten Duell in Stuttgart doppelt (Foto: WERDER.DE).

Stark trotz Mehrfachbelastung: Der VfB Stuttgart ist in der Europa League bis ins Viertelfinale gekommen, im DFB-Pokal zog die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Hoeneß mit einem 2:1-Erfolg nach Verlängerung gegen den SC Freiburg am Donnerstagabend sogar ins Endspiel ein. Die Belastung ist allerdings kein Nachteil für die Schwaben, die sich in der laufenden Spielzeit mit vielen Englischen Wochen arrangieren mussten. Der VfB holte 34 von 48 Punkten am Bundesliga-Wochenende nach ihren europäischen und nationalen Pokalspielen, was einem starken Schnitt von 2,13 Zählern pro Begegnung entspricht.

Die Unparteiischen: Christian Dingert wird das Auswärtsspiel der Bundesliga-Männer beim VfB Stuttgart leiten. Seine beiden Assistenten Benedikt Kempkes und Stefan Lupp sowie Wolfgang Haslberger als 4. Offizieller komplettieren das Gespann in der MHP-Arena. Als VAR sind Dr. Arne Aarnink und Christian Fischer im Dienst.

Die Partie verfolgen: Die Partie gibt im Einzelspiel auf DAZN. In der BOLZEREI seht ihr das Spiel bei bester Versorgung mit Essen und Getränken live. Dazu halten wir euch mit dem Live-Ticker auf WERDER.DE und den Social-Media-Accounts auf dem Laufenden. Kurz nach Abpfiff des Duells gibt es das gesamte Spiel darüber hinaus im Re-Live bei WERDER.TV zu sehen.

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