Enges Finale: LEGENDEN verpassen Titelverteidigung in Oldenburg
DER TURNIERBERICHT ZUM CUP DER ÖFFENTLICHEN IN OLDENBURG
08.01.26 von Moritz Studer | 5 Min
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Die WERDER LEGENDEN haben den vierten Titel beim Cup der Öffentlichen in Oldenburg in Serie verpasst. Am Donnerstagabend, 08.01.2026, erreichten die Grün-Weißen zwar das Endspiel, waren dort aber Gastgeber VfB Oldenburg mit 1:2 unterlegen. Der Turnierbericht.
In ihrem ersten Gruppenspiel bekamen es die Grün-Weißen mit den OCCASIO Allstars zu tun, die sich zuvor bereits 4:4-Unentschieden von Bayer 04 Leverkusen trennten. Dabei kam es auch zu einem Wiedersehen mit Dariusz Wosz und Marco Terrazzino, die in der Vorwoche in Lingen mit dem VfL Bochum noch das bessere Ende gegenüber der Mannschaft von Thomas Schaaf für sich verbuchten. Tatsächlich dauert es auch dieses Mal nur wenige Sekunden, bis Dennis Diekmeier dem SVW die kalte Dusche verpasste (1.).
In einem phasenweise sehr disziplinierten Hallenfußball-Spiel tobte Applaus auf, als Ailton den Hallenboden betrat. Der Brasilianer war es schließlich auch, der nach einer feinen Einzelaktion von Felix Kroos den Rebound von der Bande abstaubte (7.). Damit waren aber wieder die Allstars am Zug, die durch Benjamin Köhler (7.), einem Eigentor von Lingen-Torschützenkönig Philipp Bargfrede (10.) und dessen Pendant Terrazzino (10.) erhöhten.
Naldo gelang es zwar noch vor der Pause den Anschluss herzustellen, doch wieder war es Terrazzino der Werder den nächsten Nackenschlag verpasste (11.). Max Kruse legte die Kugel für Mehmet Ekici auf (12.), auf der anderen Seite traf Wosz sehenswert für OCCASIO. Kroos gelang es zwar nochmal, die Spannung herzustellen (19.), doch entgegen der Schlussoffensive der Grün-Weißen setzte Jermaine Jones den entscheidenden Nadelstich, der die Auftaktniederlage besiegelte (19.).
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Um in die K.O.-Runde einzuziehen, musste also gegen Leverkusen zwingend ein Sieg her. Die Werkself war mit Karim Bellarabi, Sidney Sam, Philipp Wollscheid & Co. ebenfalls sehr prominent besetzt. Die Ansprache von Werder-Coach Schaaf schien aber ihre Wirkung gefunden zu haben, denn seine Schützlinge riefen von Beginn an eine sehr konzentrierte Vorstellung ab. Nachdem Fin Bartels regelwidrig von den Beinen geholt wurde, fiel das Leder vor die Füße von Kruse, das er aus kurzer Distanz über die Linie drückte (3.).
Werders Nummer 10 war nun auf den Geschmack gekommen und zog von der linken Seite auf seinen schwächeren rechten Fuß auf. Dort versenkte er das Spielgerät überlegt flach im linken Eck (4.). Die Grün-Weißen waren nun auf Kurs und riefen insbesondere im ersten Durchgang eine Gala-Vorstellung ab. Noch vor dem Seitenwechsel sorgten Ailton (6.) Bargfrede (9.) und Aaron Hunt (10.) für die Entscheidung.
Nach der Pause gelang es den LEGENDEN die Partie weiterhin zu kontrollieren und ihren Vorsprung auszubauen. Schließlich war es einmal mehr Ailton, der mit seinem dritten Turniertreffer flach ins kurze Eck vollstreckte (15.). Das Schlusswort sicherte sich dann aber Matchwinner Kruse, der ein feines Zuspiel von Bargfrede zum 7:0-Endstand verwandelte (19.). Damit war klar, dass Werder im Halbfinale auf den 1. FC Köln trifft, der zuvor mühelos den Sieg in der anderen Gruppe einfuhr.
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Den Schwung aus dem letzten Gruppenspiel nahm die Schaaf-Elf mit in die Partie gegen die Geißböcke. Die Begegnung war erst wenige Sekunden alt, als Naldo sich aus der zweiten Reihe ein Herz fasste und per Fernschuss einnetzte (1.). Mit der Führung im Rücken gelang es dem SVW das Geschehen zu kontrollieren und auf den zweiten Treffer zu spielen. Nachdem Fin Bartels im ersten Anlauf noch an FC-Schlussmann Daniel Schwabke scheiterte, machte er es wenige Augenblicke später mit dem zweiten Versuch besser (6.).
Kurz darauf probierte es Hunt mit einem Kunstschuss, den Schwabke mit Mühe aus dem Kreuzeck fischte (8.). Kurz vor der Pausen-Sirene gelang es jedoch Ekici mit einem Distanzschuss in der Folge eines Konters für klare Verhältnisse zu sorgen (10.). Nach dem Seitenwechsel musste sich Torhüter Felix Wiedwald direkt gegen Adam Matuschyk auszeichnen. Seine Parade setzte Ailton in Szene, der auf der anderen Seite einen Konter zur frühen Entscheidung vollstreckte (11.).
Werder dominierte nun das Geschehen und legte durch Naldo (13.) und Bartels (15.) nach. Zwischenzeitlich gelang den Rheinländern durch Mahmut Temür der Ehrentreffer (18.), ehe Kruse in der internen Torschützenliste mit seinem vierten Turniertreffer zu Ailton aufschloss (19.). Im Endspiel kam es allerdings überraschend nicht zur Revanche mit den OCCASIO Allstars, die im zweiten Halbfinale dem gastgebenden VfB Oldenburg mit 3:8 unterlagen.
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Während der gesamte Turnierverlauf sehr torreich war, waren die beiden Kontrahenten im Finale darauf bedacht, keinen Fehler zu machen. Werder verfügte zwar über viel Ballbesitz, doch die Oldenburger schirmten ihren Kasten erfolgreich ab. Schließlich bekamen die Hausherren nach einem Eckball einen strittigen Strafstoß zugesprochen, nachdem sich Oliver Hüsing mit seinem Gegenspieler verhakt hatte. Max Wegner trat für den VfB an, doch Wiedwald ahnte die Ecke und parierte den halbhohen Versuch (8.).
Für Werder verfehlte Naldo mit einem weiteren Fernschuss nur hauchzart das Kreuzeck, sodass es ohne Tore zum Seitenwechsel ging (10.). Nach der Pause schlich Ekici im Rücken seines Gegenspielers davon, doch VfB-KeeperJannik Zohrabian verhinderte mit dem ausgefahrenen Arm den Einschlag (11.). Letztlich belohnte sich die Schaaf-Elf für ihre klaren Feldvorteile, sodass Bargfrede den Führungstreffer erzwang, den Malte Müller auf der Linie nicht mehr verhindern konnte (15.).
Allerdings gelang es den Oldenburgern durch Max Wegner (17.) auszugleichen. Anschließend forderte Kruse vergeblich ein Foul an sich, während Oldenburg schon den entscheidenden Konter fuhr, den Musa Karli für die die Gastgeber zum entscheidenden 2:1 vollendete (19.).
Immerhin sicherte sich Felix Wiedwald wie schon in Lingen den Titel des besten Torhüters. Als bester Torschütze wurde Marco Terrazzino geehrt, Dennis Diekmeier als bester Spieler (beide Occasio Allstars). Insgesamt gingen die Fans zufrieden dank bester Fußballunterhaltung nach Hause. Bereits am Freitagabend, 09.01.2026, sind die WERDER LEGENDEN beim Budenzauber in Gera zu Gast.
DIE ERGEBNISSE
Gruppenphase
OCCASIO Allstars – WERDER LEGENDEN 7:4. Tore: 1:0 Diekmeier (1.), 1:1 Ailton (7.), 2:1 Köhler (7.), 3:1 Bargfrede (10., ET), 4:1 Terrazzino (10.), 4:2 Naldo (10.), 5:2 Terrazzino (11.), 5:3 Ekici (12.), 6:3 Wosz (15.), 6:4 Kroos (19.), 7:4 Jones (19.)
WERDER LEGENDEN – Bayer 04 Leverkusen 7:0. Tore: 1:0 Kruse (3.), 2:0 Kruse (4.), 3:0 Ailton (6.), 4:0 Bargfrede (9.), 5:0 Hunt (10.), 6:0 Ailton (15.), 7:0 Kruse (19.)
Halbfinale
1. FC Köln – WERDER LEGENDEN 1:7. Tor: 0:1 Naldo (1.), 0:2 Bartels (7.), 0:3 Ekici (10.), 0:4 Ailton (11.), 0:5 Naldo (13.), 0:6 Bartels (15.), 1:6 Temür (18.), 1:7 Kruse (20.)
Finale
VfB Oldenburg - WERDER LEGENDEN 2:1. Tor: 0:1 Bargfrede (15.), 1:1 Wegner (17.), 2:1 Karli (19.)
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