Die Rückkehr zur Vier
CHEFTRAINER DANIEL THIOUNE STELLT GEGEN HEIDENHEIM DAS SYSTEM UM
01.03.26 von Moritz Studer | 2 Min
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Dreier- oder Viererkette? Diese Frage wurde an der Weser in den vergangenen Wochen viel diskutiert. Vor dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim entschied sich Cheftrainer Daniel Thioune, die Rückkehr zur Vierkette zu wählen. Der Fußball-Lehrer erklärt die Gründe dafür und warum die Umstellung trotzdem für ihn kein entscheidender Faktor war.
Nachdem die Grün-Weißen mit einer Viererkette in die Saison starteten, stellte Horst Steffen kurz vor Weihnachten das System um. Nachfolger Thioune blieb während seiner ersten drei Spiele bei einer Dreierkette, bis er nun doch einen anderen Ansatz ausprobierte. „Die personelle Situation hat mich dazu bewogen“, erklärt Thioune auf der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Heidenheim. „Ich habe außer Julian Malatini keine gesunden Innenverteidiger mehr, der aber eher als Joker eingeplant war, falls bei Niklas Stark der Tank leer geht.“
"Ein System gewinnt keine Fußballspiele."
Darüber hinaus vergrößerte mit Felix Agu ein weiterer Schienenspieler das Lazarett, Justin Njinmah bekam auf der für ihn neuen Position nicht den gewünschten Impact. „Dann gibst du mit Oli Deman und Yuki Sugawara zwei Spielern die Chance, die zuletzt nicht so viel auf dem Platz waren“, sagt Thioune. „Oli Deman hilft als Linksfuß auf der linken Seite, wenn du Jovan Milošević als Neuner vorne drin hast – das eine bedingt also das andere.“
Trotzdem schließt der 51-Jährige grundsätzlich nicht aus, das auch in Zukunft wieder unterschiedliche Systeme möglich sind. Nach dem Führungstor gegen Heidenheim stellte der Fußball-Lehrer beispielsweise im Spiel wieder auf die Dreier-/Fünferkette um. „Ein System gewinnt keine Fußballspiele, sondern die Spieler mit ihren Positionsaufgaben“, betont Thioune. „Ich kann mit beiden Systemen leben und am Ende bin ich überzeugt von dem, was ich tue. Heute war die Viererkette zu Beginn der richtige Schlüssel. Aber nochmal: Es ist keine Systemfrage, sondern die Art und Weise, wie man in dem System arbeitet.“
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