Der Zusammenhalt als Schlüssel
WERDER-SPIELER SCHWÄRMEN VON DER UNTERSTÜTZUNG DER FANS
01.03.26 von Moritz Studer | 3 Min
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Die Bilder erreichten ganz Fußball-Deutschland, als die Spieler des SV Werder auf St. Pauli vor dem Gang in Richtung der Gästekurve zurückgeschickt wurden. Der Frust bei den mitgereisten Werder-Fans war zu groß. Eine Woche später bewiesen die Mannschaft und der Anhang, dass ihr Verhältnis ungebrochen ist und ein Schlüssel im Kampf um den Klassenerhalt sein kann.
Schon vor dem 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim richtete der Vorsänger einer Ultra-Gruppierung über die Stadionmikrofone emotionale Worte an das Publikum im Weserstadion. Gemeinsam schworen sich die Werder-Fans auf die bevorstehenden 90 Minuten ein und bildeten mit dem Team auf dem Platz eine Einheit. „Wir haben heute deutlich gesehen, dass die Fans hinter uns stehen“, sagt Geschäftsführer Fußball Clemens Fritz. „Wir haben es heute gemeinsam geschafft und werden den Weg weitergehen.“
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Tatsächlich hatten die Tribünen ein sehr gutes Gespür für das Spiel. Immerhin ließen die Grün-Weißen durch Jovan Milošević und Romano Schmid erstklassige Möglichkeiten aus. Das Publikum verabschiedete die Werderaner trotzdem mit Applaus und positiver Lautstärke in die Kabine, wo die Spieler neuen Mut schöpften. „Das Stadion“, findet Cheftrainer Daniel Thioune, „hat uns durch die schweren Momente getragen.“ Schließlich musste der SVW erst die Widerstände des Spiels und später viele lange Bälle der Gäste überstehen.
Nach dem Schlusspfiff schwärmten die grün-weißen Protagonisten von der Stimmung im Stadion. Siegtorschütze Milošević sagte sogar, dass „die Fans heute das Wichtigste“ waren und „wie ein zwölfter Mann“ fungiert hätten. Der Zusammenhalt mit den eigenen Anhängern wird ein Schlüsselfaktor für die verbleibenden zehn Spiele sein. „Wir müssen so agieren wie heute – zusammen mit den Fans“, erklärt Vorlagengeber Schmid. „Wenn uns das gelingt, wird es für jedes Team im Weserstadion schwer. Das war ein erster wichtiger Schritt, aber wir müssen weiterarbeiten.“
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