Schwerstarbeit für die Werder-Defensive
ZAHLEN, DATEN & FAKTEN ZUM KOMMENDEN GEGNER VFB STUTTGART
22.04.26 von Marcel Kuhnt | 3 Min
)
Der Endspurt der Bundesliga ist eingeläutet. Für den SV Werder Bremen geht es am 31. Spieltag der Saison 2025/26 zum VfB Stuttgart (live bei DAZN und im Liveticker auf WERDER.DE). Auf die Defensive der Grün-Weißen, die zuletzt an Stabilität gewonnen hat, kommt ein harter Brocken zu. Denn der VfB glänzt vor allem mit seinen Offensivkünsten. Mehr Zahlen, Daten & Fakten zum kommenden Gegner hat WERDER.DE für euch zusammengefasst.
Das Prunkstück der Schwaben: Mit 62 Toren hat nur der alte und neue Deutsche Meister FC Bayern München (109) mehr Tore erzielt als das Team von Cheftrainer Sebastian Hoeneß. Dabei zeigt sich der VfB als starker Performer: Gemessen am xGoals-Wert hat Stuttgart deutlich mehr Tore erzielt (62), als zu erwarten war.
Werder-Schreck: Einst im WERDER Leistungszentrum, jetzt beim VfB – Deniz Undav. Für den Offensivspieler, der im Bremer Umland aufgewachsen ist, sind Partien gegen seinen ehemaligen Jugendklub immer etwas Besonderes. Vor allem zeigt sich der deutsche Nationalspieler extrem treffsicher gegen den SVW. In jeder Partie, die Undav gegen Werder von Beginn an bestreiten durfte, traf der 29-Jährige (3 Spiele, je 1 Tor) - so auch im Hinspiel. Darüber hinaus gibt Undav in dieser Bundesliga-Saison die meisten Torschüsse aller Spieler ab (106), seine Schussfrequenz (im Schnitt alle 18 Minuten ein Abschluss) ist auch in Europas Top-5-Ligen die höchste aller Spieler.
VfB international: Der VfB Stuttgart hatte schon vor der 2:4-Niederlage bei Bayern am letzten Spieltag Platz 6 und damit einen internationalen Startplatz sicher – das dritte Jahr in Folge. Drei Jahre hintereinander im Europapokal spielte Stuttgart zuletzt vor 16 Jahren (von 2007/08 bis 2010/11 sogar 4-mal in Folge). Im Sommer 2023 rettete sich der VfB erst in der Relegation gegen den HSV, danach entwickelte er sich rasant zu einem Top-Team. Seit Saisonstart 2023/24 holten nur Bayern (233), Leverkusen (211) und Dortmund (184) mehr Punkte als die Schwaben (179).
:quality(70))
Schwachstelle Standards?! Genau wie der SVW ließ der VfB nach einem Eckball erst drei Gegentore in dieser Spielzeit zu – ligaweit Platz vier. Nach Freistößen gab es sogar gar keinen Gegentreffer. Während die Schwaben defensiv also Top-Werte aufzeigen können, stottert es trotz der 62 Saisontoren bei den Offensiv-Standards. Stuttgart hat die zweitwenigsten Tore nach ruhendem Ball erzielt (7). Nur der SVW hat – leider – einen Treffer weniger.
Gefahr von außen: Dennoch können die Schwaben eine hohe Zahl an Treffern nach Flanken aufweisen. Zehn Mal klingelte es nach einer Hereingabe aus dem Spiel heraus, nur zwei Teams haben mehr erzielt. Das könnte auch daran liegen, dass der VfB sehr viele Flanken schlägt. Nur Mainz (364) hat mehr Bälle von außen reingebracht als der VfB (347). Dabei kommt Stuttgart ‚nur‘ auf vier Kopfballtore. Einzig der Hamburger SV hat noch weniger Tore mit dem Kopf erzielt.
Dominant und Passsicher: Mit dem Ball kann der VfB viel anfangen – und er hat ihn auch oft. Im Schnitt haben die Schwaben 57% Ballbesitz. Zudem haben sie eine exzellente Passquote von 85%. In beiden Statistiken sind jeweils nur zwei Teams im Ligavergleich besser.
)
)
:quality(80))
:quality(80))
)
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
)
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))
:quality(80))